Die SK Sturm Frauen dürfen eine erfahrene Torhüterin in ihren Reihen begrüßen: Sarah-Lisa Dübel wechselt nach Graz und verstärkt ab sofort das Torhüterinnenteam der Schwarz-Weißen. Außerdem gibt der Verein bekannt, dass die bisherige Bezeichnung SK Sturm Graz Damen ab sofort der Vergangenheit angehört. Nun mehr handelt es sich um die SK Sturm Graz Frauen.

Dübel bringt internationale Erfahrung mit
Die in Dormagen geborene Torhüterin war unter anderem für den FSV Hessen Wetzlar, die Flagler Saints in den USA, den SC Sand, den SV Werder Bremen sowie den SCR Altach im Einsatz. Zuletzt stand sie beim SC Freiburg unter Vertrag.
Mit ihrer Erfahrung und ihrer Präsenz im Strafraum und soll die 28-Jährige der Defensive zusätzliche Stabilität verleihen und ihre Qualitäten in das Torhüterinnenteam der SK Sturm Damen einbringen. Mit der Verpflichtung der 1,85 Meter großen Torhüterin gewinnen die SK Sturm Damen eine routinierte Spielerin hinzu.
Sarah-Lisa Dübel freut sich auf die kommenden Aufgaben: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei Sturm. Der Verein steht für ambitionierten Fußball und eine klare Entwicklung. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Schritt für mich ist. Ich möchte meine Qualitäten einbringen, mich kontinuierlich weiterentwickeln und gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich sein.“
Sportdirektor Frauenfußball Michael Erlitz: „Mit Sarah-Lisa Dübel gewinnen wir eine Torfrau, die bereits vor einigen Jahren bewiesen hat, dass sie zu den besten ihres Fachs in der österreichischen Frauen-Bundesliga zählt. Umso mehr freut es mich, dass sie sich nach ihrer Zeit beim SC Freiburg für einen Wechsel zum SK Sturm Graz entschieden hat. Mit ihrer Qualität, ihrer Erfahrung und ihrer Ausstrahlung wird sie unserer Mannschaft zusätzliche Stabilität geben und eine wichtige Rolle in unserer weiteren Entwicklung einnehmen.“
Aus den Sturm-Damen werden die Sturm-Frauen
Ab sofort wird die Frauenmannschaft des SK Sturm Graz offiziell unter dem Namen SK Sturm Graz Frauen auftreten. Die bisherige Bezeichnung SK Sturm Graz Damen gehört damit der Vergangenheit an.
Vorstandsmitglied Susanne Gorny sieht die Umbenennung als einen wichtigen Schritt, betont jedoch, dass Gleichstellung weit über die Wahl von Begriffen hinausgeht: „Ich sehe die Umbenennung auf ‚Frauen‘ als zeitgemäße Anpassung. Sprache hat Bedeutung und prägt, wie wir über Menschen und Leistungen sprechen. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass echte Gleichstellung nicht durch Begriffe entsteht, sondern durch konkrete Maßnahmen, Investitionen und Chancen. Beides sollte Hand in Hand gehen.“
Die neue Bezeichnung soll die Leistungen der Spielerinnen sichtbarer machen und die Bedeutung des Frauenfußballs innerhalb des Vereins unterstreichen. Gleichzeitig macht Gorny deutlich, dass nachhaltige Entwicklung vor allem durch die richtigen Rahmenbedingungen und langfristige Unterstützung erreicht wird. Die Umbenennung ist Teil einer sprachlichen Anpassung, die den modernen Entwicklungen im Fußball Rechnung tragen und eine zeitgemäße sowie einheitliche Bezeichnung im Frauenfußball schaffen soll.
Auch Sportdirektor Frauenfußball Michael Erlitz begrüßt die Anpassung, sieht den Schwerpunkt jedoch weiterhin auf der sportlichen Arbeit und den Menschen hinter dem Team:
„Die Bezeichnung ist für mich persönlich nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass wir die Rahmenbedingungen, die Sichtbarkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Spielerinnen kontinuierlich verbessern. Wenn die Umbenennung von ‚Damen‘ auf ‚Frauen‘ dazu beiträgt, eine zeitgemäße und einheitliche Sprache im Fußball zu verwenden, dann tragen wir diesen Schritt selbstverständlich sehr gerne mit. Unser Fokus bleibt aber weiterhin auf der sportlichen Entwicklung und den Menschen hinter den Begriffen.“
Foto: SK Sturm Graz