Der Weltverband betont, die Referees seien aufgrund ihrer Leistungen ausgewählt worden, trotzdem ist das Echo bei Social Media in den vergangenen Tagen groß. Als „mindestens unglücklich“ wird die Ansetzung dort tituliert, auch von „mangelndem Fingerspitzengefühl“ ist die Rede.
Das Thema wurde entsprechend auch an die Spieler herangetragen, wenngleich diese davon nichts wissen wollen. So betonte Innenverteidiger Dayot Upamecano vom FC Bayern: „Ich werde mich nicht darauf fokussieren, wer der Schiedsrichter ist. Wir haben das noch nie getan und jetzt werden wir uns auf Marokko konzentrieren.“
In eine ähnliche Kerbe schlug auch Reservekeeper Robin Risser. „Es gab sicherlich für einige Jahre eine gewisse Bitterkeit nach dem letzten Finale“, meinte Frankreichs Nummer drei. „Aber das ist Teil des Spiels. Und wenn diese Schiedsrichter hier sind, dann weil sie bei diesem Wettbewerb auf Topniveau pfeifen.“
Die Entscheidung über die Zusammensetzung des Schiedsrichtergespanns fiel am Montag und damit vor dem argentinischen Achtelfinale gegen Ägypten. Jenes Spiel wurde ausgerechnet von einem Franzosen geleitet, Francois Letexier bekam nach einigen strittigen Entscheidungen zugunsten des Titelverteidigers die volle Breitseite aus Ägypten ab.