Er erwies sich bei der Fußball-WM 2026 in Nordamerika als zuverlässiger, starker Rückhalt des ÖFB-Teams: Alexander Schlager. Dessen Zukunft beim FC Red Bull Salzburg offenbar offen ist. Obwohl der 30-jährige, gebürtige Salzburger noch bis Juni 2027 an die Roten Bullen gebunden ist, verdichten sich die Hinweise auf einen möglichen Wechsel. Medienberichten zufolge beschäftigt sich derzeit ein Verein aus Saudi-Arabien mit einer Verpflichtung des 30-fachen österreichischen Team-Torhüters.

Macht sich der derzeit im Urlaub befindliche Alexander Schlager Gedanken über einen Abgang in diesem Sommer vom FC Red Bull Salzburg?
Angebot aus Saudi-Arabien im Raum
Alexander Schlager konnte sich bei der Weltmeisterschaft trotz des frühen Ausscheidens Österreichs mehrfach auszeichnen. In vier Partien kassierte der Salzburger zwar insgesamt neun Gegentreffer, überzeugte jedoch mit starken Paraden und verhinderte insbesondere im Sechzehntelfinale gegen Spanien (0:2) eine deutlich höhere Niederlage. Auch im Duell mit Titelverteidiger Argentinien wusste der der FC Red Bull Salzburg-Schlussmann zu überzeugen und brachte unter anderem Lionel Messi dazu, einen Strafstoß nicht zu verwerten.
Nach drei Spielzeiten ohne Titel soll der 30-Jährige zuletzt mit seiner sportlichen Situation unzufrieden gewesen sein. Bereits in den vergangenen Wochen wurden mehrere Interessenten aus Deutschland mit dem Schlussmann in Verbindung gebracht. Nun könnte sich mit einem Klub aus der Saudi Pro League eine weitere Option ergeben.
Wie Transferexperte Rudy Galetti berichtet, soll Al-Fateh SC dem 1,88 Meter-Mann ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Demnach befinde sich Schlager derzeit in der Prüfung dieser Offerte.
Der Keeper war im Sommer 2023 vom LASK zum FC Red Bull Salzburg gewechselt – unmittelbar nach dem bislang letzten Titelgewinn der Roten Bullen. Sollte es tatsächlich zu einem Abschied kommen, könnte RBS-Eigengewächs Christian Zawieschitzky verstärkt in den Fokus rücken. Der 19-jährige Kufsteiner gilt als großes Torhütertalent und erhielt zuletzt auch von Salzburgs Neo-Cheftrainer Danny Röhl öffentlich viel Lob.
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Fotocredit: Harry Dostal/www.sport-bilder.at