Er war der große Bub in „Big“. Er war der weise Tor auf der Parkbank, ein Robinson mit Volleyball, Kapitän zur See, Pilot, Astronaut und Schnitzeljäger. Sogar Walt Disney hat er gespielt. Tom Hanks, der am Donnerstag, 9. Juli, 70 Jahre alt wird, ist Hollywoods großer Anständigkeitsdarsteller – das Gegenmodell zu den Schmerzensmännern oder Krawallmachern des US-Kinos.

Mit „Splash“ etablierte er sich Mitte der 1980er-Jahre als Komiker. Davor spielte er mehr oder weniger tragende Rollen in TV-Serien. Schnell mauserte sich zum Charakterdarsteller. Für „Philadelphia“ (1994) und „Forrest Gump“ (1995) gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller.

Tom Hanks sammelt alte Schreibmaschinen – mehr als 250 zum Teil sehr rare Exemplare nennt er sein eigen. Und schreibt damit. Der Erzählband „Schräge Typen“ erschien 2017. 2023 folgte sein erster Roman „The Making of Another Major Motion Picture Masterpiece“.

Im Kino ist Tom Hanks bald wenigstens zu hören. Im fünften Teil der „Toy Story“-Reihe spricht er erneut den Spielzeugcowboy Woody. In Österreich startet der Film am 27. Juli. Vorstellungen in der originalen Sprachfassung sind hierzulande allerdings rar. (TT)