Der WAC hat am Freitagvormittag sein fünftes Testspiel der laufenden Sommervorbereitung absolviert. Die Kärntner holten gegen den ukrainischen Erstligisten Metalist Kharkiv ein 3:3-Remis. Die erste Halbzeit gestaltete sich mit vier Treffern gleich torreich: Cauan Baptistella (5.) und Castillo (20.) sorgten für die 2:0-Führung der Ukrainer. Marco Sulzner (21.) und Giacomo Vrioni (35./Elfmeter) sorgten für den Ausgleich noch vor der Pause. Am Ende steht ein 3:3 (2:2). Siehe auch Bundesliga: Vorbereitungs-Programm + Testspiele Sommer 2026/2027

Silberberger: „Ich habe viel Gutes, aber auch viel Schlechtes gesehen“

Knapp 20 Minuten nach Wiederbeginn ging Metalist Kharkiv erneut in Führung, nachdem Zabergja zum 3:2 getroffen hatte. Sankara Karamoko, der 22-jährige Ivorer im Dienste des WAC, sorgte in Minute 83 für den 3:3-Ausgleich. Aufseiten der Ukrainer musste Salyuk in der 90. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. 

Zurzeit befindet sich der WAC-Tross im Trainingslager in Maria Alm. Das nächste Testspiel geht am Montag, 13. Juli, 17:30 Uhr gegen den FC Hradec Kralove über die Bühne. 

WAC-Trainer Thomas Silberberger:

„Es war ein hochintensiver Test bei sommerlichen Temperaturen. Ich habe viel Gutes, aber auch viel Schlechtes gesehen. Am Ende war das 3:3 leistungsgerecht. Die Mannschaft ist gut zurückgekommen nach dem schnellen 0:2-Rückstand. Mit den vielen Wechseln ist der Spielfluss dann leider etwas eigebrochen, wir hatten da schon eine gute Phase.“

Sulzner: „Im Endeffekt können wir positiv auf den Test aufbauen“

WAC-Spieler Marco Sulzner:

„Es war insgesamt ein guter Test für uns. Es ist sehr viel über die Zweikämpfe gegangen und da haben wir am Anfang ein bisschen gebraucht, bis wir reingefunden haben. Wir haben es dann aber gut gemacht und wieder drei Tore geschossen. Wir haben zwar auch drei Tore bekommen, aber im Endeffekt können wir positiv auf den Test aufbauen.“

Am nächsten Freitag, den 17. Juli 2026, ist es wieder so weit: Das traditionelle Fan-Opening in der Lavanttal Arena findet statt! Dabei treffen die Wölfe um 18:00 Uhr auf den 2. Ligisten KSV 1919.

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Fotocredit: WAC/Pessentheiner