Viel Platz zwischen den Grenzpfeilern
„Ich habe früh offen über meine Krankheiten geredet, weil ich die ohnehin nicht verstecken kann. Nach außen hin komme ich manchmal so rüber, als würden die Leute glauben, ich wäre super reflektiert und hätte alles im Griff, aber davon bin ich weit entfernt“, lacht Päm, „ich habe genauso meine Momente, wo ich mir denke, dass ich heute gar nichts schaffe.“ Päm will ihre Krankheiten und Sorgen nach außen hin darstellen und weiß, dass sie durch diese Lieder mit anderen in Diskurs tritt und sich ein Gemeinschaftsgefühl eröffnet. „Es wird immer schwieriger, aber ich versuche jede Nachricht, die ich bekomme, zu beantworten. Die ganze Welt um mich herum ist für mich und die Fans ein Safe Space geworden, was ich ungemein schön finde.“ In Päms Liedern finden sich so gut wie alle wieder. Songs wie „Bäng Bäng Päm“ oder die „Cancel Queen“ treiben nach vorne, „Superwoman“, „Vielleicht“ oder „I wü’s ned verstehen“ zeigen die Künstlerin wiederum von ihrer emotionalen und verletzlichen Seite. „Zwischen ,Bäng, Bäng, Pam‘ und ,Superwoman‘ bin ich daheim – das ist genau das Spektrum, das man bei mir kriegt. Zwischen diesen Pfeilern hat alles andere Platz.“