Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Insider: Russland sperrt nach Angriffen wichtigen Kanal

Aktualisiert am 11.07.2026 – 04:43 UhrLesedauer: 18 Min.

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Im Video: Mehrere Tanker Russlands Schattenflotte werden bei Drohnenangriffen zerstört.

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Kiew wird in der Nacht erneut angegriffen. Die Angriffe auf russische Binnenschiffe zeigen offenbar Wirkung. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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Ukraine: Kiew erneut unter russischem Raketenbeschuss

Russland beschießt nach ukrainischen Behördenangaben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen. Der Feind habe die Stadt angegriffen, teilten Bürgermeister Vitali Klitschko und Militärgouverneur Tymur Tkatschenko auf Telegram mit. Sie riefen die Anwohnerinnen und Anwohner auf, sich in Schutzräume zu begeben.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters meldet eine Reihe schwerer Explosionen in der Stadt. Bei dem Angriff wurden nach Angaben der städtischen Militärverwaltung bereits mehrere Gebäude beschädigt. Ein Bürogebäude stehe in Flammen, teilt die Behörde über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Mindestens drei Menschen wurden laut Klitschko bei den Angriffen verletzt.

Selenskyj: China hat Russland gewarnt

Peking will offenbar eine weitere Eskalation im Ukraine-Krieg verhindern. Russland soll eine rote Linie aufgezeigt worden sein.

Selenskyj kündigt nach Skandal Reform der Sturmtruppen an

Nach einem Skandal um Todesfälle in einer Militäreinheit hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Reform der Sturmtruppen angekündigt. „Es gibt viele Fragen, Probleme, die gelöst werden müssen. Vor allem im Umgang mit den Leuten“, sagte der Staatschef in einer Videoansprache. Es werde neben strafrechtlichen Ermittlungen auch Wechsel an der Spitze der Sturmtruppen geben.

Ukraine: 26 Rekruten sterben bei Training – Kommandeur suspendiert

Im Juni hatte ein Medienbericht Aufsehen erregt, nachdem beim Sturmregiment „Skelja“ innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten in ihrer militärischen Grundausbildung ums Leben kamen. Diese sollen demnach verprügelt, erniedrigt und anderweitig misshandelt worden sein. Derartige Praktiken sind Berichten zufolge auch in anderen Einheiten vor allem in Bezug auf Zwangsrekrutierte verbreitet.

Insider: Russland sperrt nach Angriffen wichtigen Kanal

Russland stoppt Insidern zufolge vorübergehend den Schiffsverkehr durch den Don-Asow-Kanal. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf ukrainische Angriffe auf Tanker im Asowschen Meer, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen der Getreideexportbranche. Die Sperrung könnte demnach fast ein Viertel der russischen Weizenexporte betreffen. Wie lange sie andauern soll, ist zufolge unklar.