Verbesserungspotenzial sieht Maly bei der praktischen Umsetzung. Während die Wienerinnen und Wiener sich erst auf der dafür eingerichteten Plattform registrieren und die ID Austria nutzen müssen, setzt Amsterdam auf einfache QR-Codes, mit denen Bürger direkt zur Abstimmung gelangen. Zusätzlich werde dort gezielt in Stadtteilen geworben, in denen die Beteiligung noch niedrig ausfällt. „Niederschwelligkeit ist eigentlich das Wichtigste. Es muss für die Leute so einfach wie möglich sein, mitzumachen – und sie müssen überhaupt wissen, dass sie mitmachen können“, betont Maly. Kein Zufall also, dass Amsterdam weltweit zu den Städten mit den höchsten Beteiligungszahlen bei Bürgerbudgets zählt.