Die wichtigsten Erkenntnisse
Kontinuierliche Glukosemessung (CGM) könnte auch Menschen mit Typ-2-Diabetes helfen, ihre Therapie besser an den Alltag anzupassen – obwohl sie bislang vor allem bei Typ-1-Diabetes eingesetzt wird. Studien zeigen Vorteile insbesondere für insulinbehandelte Typ-2-Diabetiker: Der Langzeitblutzucker (HbA1c) kann sinken und die Zeit im Zielbereich steigt. Die sichtbaren Glukoseverläufe fördern Verhaltensänderungen: Betroffene erkennen den Einfluss von Ernährung und Bewegung besser und können ihre Therapie gezielter steuern.
Kontinuierliche Gewebezuckermessung (CGM) – Was ist das, wie funktioniert es?
Der Sensor wird an einer geeigneten Stelle, beispielsweise am Bauch oder Oberarm, angebracht. Ein Messfaden wird mit einer Setzhilfe ins Unterhautfettgewebe eingeführt. Je nach System misst der Sensor den Glukosewert alle ein bis fünf Minuten. Die Daten werden an ein Empfangsgerät übertragen, das Trends anzeigt. Zum Beispiel, ob der Glukosespiegel steigt, fällt oder stabil ist. Alarmfunktionen warnen vor Über- oder Unterzuckerung und ermöglichen rechtzeitige Gegenmaßnahmen.
Häufige Blutzuckermessung bisher nur für Typ-1-Diabetiker
Typ-2-Diabetes: So könnte CGM Patienten helfen
Quellen
Literatur A-Z
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American Diabetes Association: https://diabetes.org/newsroom/press-releases/breakthrough-studies-automated-insulin-delivery-and-cgm-type-2-diabetes Diabetes Research and Wellness Foundation: https://www.drwf.org.uk/news-and-events/news/continuous-glucose-monitoring-recommendation-for-people-newly-diagnosed-with-type-2-diabetes/ diabinfo.de: https://www.diabinfo.de/leben/behandlung/kontinuierliche-gewebezuckermessung.html Deutsches Ärzteblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/patientenfuehrung-bei-typ-2-diabetes-cgm-bessert-metabolische-situation-auch-bei-typ-2-2cd3d01f-c3f4-4382-8546-4c481d07066d Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/diabetes-therapien-100.html%29