Nach drei titellosen Spielzeiten kommt es beim einstigen Serienmeister FC Red Bull Salzburg in diesem Sommer zum großen personellen Umbruch, der weiter Fahrt aufnimmt. Nach der Verpflichtung des deutschen Cheftrainers Danny Röhl und mehreren namhaften Neuzugängen wird nun auch auf der Abgangsseite bei den Roten Bullen kräftig umgebaut. Während der Bundesliga-Tabellendritte der Vorsaison sich betreff Stammkeeper und damit Nachfolger des zum deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen gewechselten Alexander Schlager mit Christian Zawieschitzky festgelegt hat.

Kjaergaard, Terzic und weitere Profis stehen vor dem Abgang aus dem „Bullen-Stall“
Zu den jüngsten Verstärkungen zählt unter anderem der bosnische WM-Teilnehmer und Torgarant Haris Tabakovic (Ligaportal berichtete), dessen Verpflichtung die Ambitionen der Salzburger unterstreicht. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch ab, dass mehrere bisherige Kaderspieler den Verein verlassen sollen.
Wie die Krone berichtet, gehören gleich sieben Profis nicht mehr zu den Planungen der Mozartstädter. Maurits Kjaergaard, Valentin Sulzbacher, Aleksa Terzic, Lucas Gourna-Douath, Hendry Blank, Zeteny Jano und Mamady Diambou waren beim Trainingslager in Flachau nicht mit dabei. Insgesamt reisten 31 Spieler an, während Tim Drexler, Karim Konaté, John Mellberg und Justin Omoregie aufgrund individueller Programme separat arbeiteten.
Für die sieben nicht berücksichtigten Akteure wird dem Bericht zufolge intensiv nach neuen Vereinen gesucht. Offiziell hat bislang allerdings noch keiner von ihnen einen Wechsel vollzogen.
Torhüterfrage geklärt: Zawieschitzky erhält das Vertrauen
Nach dem Abgang von ÖFB-Teamtorhüter Alexander Schlager zum deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen hat der FC Red Bull Salzburg auch die Nachfolge geregelt. Künftig wird Christian Zawieschitzky als Stammtorhüter in die Saison gehen.
Der 19-Jährige (geb.: 02.05.2007 in Kufstein) blickt seiner neuen Aufgabe gelassen entgegen. Nach eigenen Angaben überwiege die Freude über das entgegengebrachte Vertrauen deutlich, Nervosität verspüre der 1,92 Meter-Mann hingegen keine.
An seiner Rückennummer wird Zawieschitzky trotz des Rollenwechsels nichts ändern. Der Tiroler wird weiterhin mit der Nummer 52 auflaufen, da diese für ihn eine persönliche Bedeutung habe und er damit seine eigene Geschichte schreiben wolle.
Parallel dazu arbeiten die Salzburger an einer weiteren Verstärkung für das Torhüterteam. Hinter Zawieschitzky steht derzeit der ebenfalls erst 19-jährige Nikola Sarcevic als Ersatz bereit. Sportdirektor Marcus Mann machte deutlich, dass noch ein erfahrener Keeper verpflichtet werden soll.
Dieser müsse die Rolle als Nummer zwei voll akzeptieren, Zawieschitzky bestmöglich unterstützen und gleichzeitig jederzeit bereit sein, im Bedarfsfall auf hohem Niveau einzuspringen.
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