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Mick Jagger hat eine verpasste Begegnung mit dem King zu beklagen.
In einem aktuellen Interview im Podcast „Conan O’Brien Needs a Friend“ erinnerte sich der Rolling-Stones-Frontmann daran, wie er John Lennons Rat befolgte und Elvis Presley nie traf. „Ich erinnere mich, dass John mir sagte: ‚Ja, du solltest deine Helden niemals treffen’“, sagte Jagger, 82. „Also tat ich es nicht. Ich habe Johns Rat befolgt.“
Rückblickend räumte Jagger ein, das sei „wirklich dumm von mir“ gewesen, denn er hätte „Elvis nur zu gern kennengelernt“.
Lennons enttäuschendes Elvis-Erlebnis
Der Rocker erzählte, dass Lennon ihm immer wieder von dem Abend berichtete, an dem die Beatles Elvis in seiner Villa in Bel Air, Los Angeles, besuchten. Gastgeber Conan O’Brien, der einige Details des Treffens ergänzte – es fand während der Nordamerika-Tournee der Beatles 1965 statt –, deutete an, dass Lennon von der Begegnung „enttäuscht“ gewesen sei.
„Ich wollte meinen Elvis für mich behalten, meine eigene Version von Elvis“, sagte Jagger. „Ich wollte nicht, dass mein Elvis-Bild so zerstört wird wie Johns. Aber vielleicht wäre meine Version eine andere gewesen.“
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Laut Tony Barrow, dem Pressesprecher der Beatles in den Sechzigerjahren, war das Aufeinandertreffen der Band mit Presley zunächst wenig berauschend. „John fragte, was aus dem alten Rock-’n‘-Roll-Elvis geworden sei – der sang zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich Soundtracks für seine Filme“, sagte Barrow dem „Guardian“. „Er meinte es halb im Scherz, aber er meinte es ernst.“
Gitarren retten den Abend
Zum Glück wendete sich das Blatt, als Presley Gitarren herausholte und alle anfingen zu jammen. „Da kam die Party erst richtig in Fahrt“, sagte Barrow. „Mit Worten hatten sie sich nicht viel zu sagen. Aber sobald sie in die Musik einstiegen, begann das Gespräch zu fließen.“
Dennoch befand John hinterher, „es sei etwa so aufregend gewesen wie ein Treffen mit Engelbert Humperdinck“.