Es ist der ewige Kreislauf des Lebens und der Natur: „Werden – Sein – Vergehen“. Heranreifen, in voller Blüte stehen, langsam verschwinden. Dem „Vergehen“ bedrohlich nahe stand einmal mehr das gleichnamige Kunstwerk, das einst (in voller Blüte gewissermaßen) als „Edelstein in Eberns Krone“ gerühmt worden war: Yrsa von Leistner, weltbekannte Bildhauerin und Malerin, hatte die Frauengruppe als Allegorie des menschlichen Daseins im Stil des expressiven Realismus geschaffen und im Jahr 1965 der Stadt Ebern vermacht. Der Zahn der Zeit nagte an der Kalk-Gips-Mischung, schon vor gut 20 Jahren, als der Bamberger Bildhauer und Künstler Adelbert Heil erstmals helfende Hand anlegte, um die Kunst der Nachwelt zu erhalten.