S echs Damen und 13 Herren entsendet das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) nach Norditalien. Vom 6. bis 15. 3. werden an den Wettkampforten Mailand (Para-Eishockey, Rollstuhlcurling), Cortina d’Ampezzo (Para-Ski-Alpin, Para-Snowboard) und Tesero (Para-Biathlon, Para-Langlauf) mehr als 650 Olympionikinnen und Olympioniken mit körperlicher Beeinträchtigung um Edelmetall kämpfen.
Medaillenhoffnungen
Vor vier Jahren in Peking holte das ÖPC-Team 13 Medaillen (5 x Gold, 5 x Silber, 3 x Bronze). Eine ähnliche Ausbeute sollte auch 2026 möglich sein. Zum Kreis der MedaillenanwärterInnen zählen vor allem die Paraski-FahrerInnen. Veronika Aigner (23) aus NÖ hat in Peking 2022 mit Schwester Elisabeth als Guide zwei Mal Gold (RTL, Slalom) geholt und zählt auch heuer zu den Favoritinnen. Noch erfolgreicher war in China Bruder Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) – er holte in allen fünf Disziplinen Edelmetall (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze). Der Routinier unter den Alpinen ist mit 34 Jahren der Kärntner Markus Salcher – er gilt auch bei seiner fünften Teilnahme als Medaillenkandidat.
Abfahrten am Samstag
Die Para-SkifahrerInnen sind bereits am Samstag (Abfahrt Damen & Herren, ab 9.25, ORF Sport+) im Einsatz, ebenso Biathlet Stefan Egger-Riedmüller (Sprint 7,5 km stehend Damen & Herren, ab 12.35, ORF Sport+). Am Sonntag greifen auch die Snowboarder Oliver Dreier, Rene Eckhart und Markus Schmidhofer ins Geschehen ein (Snowboardcross, 10.55, ORF Sport+).
Die Paralympics 2026 im ORF
Die XIV. Paralympischen Winterspiele werden live auf ORF Sport+ übertragen. ORF 1 zeigt ab Sa. täglich die Highlights des Vortags als rund halbstündige Zusammenfassungen.
Die Eröffnungsfeier (Fr., 19.55, live, ORF Sport+) findet in der Arena di Verona statt, die Schlussfeier (So., 15.3., 20.15, live, ORF Sport+) im Olympischen Eisstadion von Mailand.