In der neuen Folge ihres Podcasts „Mit den Waffeln einer Frau“ hat Barbara Schöneberger verraten, dass sie die alten „lustigen“ Sendungen und Talkshows vermisst, in denen man einfach mal über Gott und die Welt reden kann. Im Gespräch mit TV-Koch Tim Mälzer wird sie nostalgisch: „Früher gab es ,Genial Daneben‘, dann ging man zu Lanz, erzählte da, dass man eine neue Platte gemacht hat, dann ging man zu Kerner, ,Zimmer frei!‘, dann war man bei Harald Schmidt – das gibt es ja alles nicht mehr!“
Podcast-Gast Mälzer fügte hinzu, dass man als prominente Person auch nicht mehr so oft eingeladen würde wie früher. Die Entertainerin pflichtete ihm bei und ergänzte – etwas übertrieben vermutlich – „Ich sitze auch zu Hause, gucke den Nägeln beim Wachsen zu und denke mir: Wäre schön, wenn ich mal wieder eingeladen würde.“
Barbara Schöneberger wäre gerne bei Markus Lanz eingeladen
Ein Format, in dem sie gerne noch einmal stattfinden würde, sei Lanz. Den habe sie bei einem zufälligen Zusammentreffen auch angesprochen: „Man ist ja gar nicht mehr bei dir eingeladen, wenn man nichts Politisches zu sagen hat. Ich würde gern mal wieder mit einem Thema zu dir kommen.“ Darauf habe Markus Lanz geantwortet: „Mach doch mal wieder was Substanzielles!“ Barbara Schöneberger nimmt es mit Humor, sagt, sie habe das ganz lustig gefunden. Mälzer hingegen bezeichnet es als „Wurst-Ansage“ und erinnert daran, dass auch Markus Lanz bei Formaten wie „RTL exclusiv“ angefangen habe. „Ich passe da jetzt halt nicht mehr rein“, resümiert die 52-Jährige.
Tim Mälzer, der – unfreiwillig, wie er zugibt – während der Corona-Zeit eine Art Sprecher der deutschen Gastronomen war, durfte das eine oder andere Mal noch bei Lanz auf den Stühlen Platz nehmen. Schöneberger: „Da warst du mal eine Zeit lang noch Lanz-fähig. Und das endete dann auch wieder.“ Trotzdem können sich die beiden darauf einigen, dass sie genug im Fernsehen stattfinden. Die Entertainerin ist beispielsweise am 16. Juli bei „Inas Nacht“ zu sehen. „Man will natürlich auch nicht zu viel machen. Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich nicht überall bin“, sagt sie.