Internationale Investoren entdecken den österreichischen Immobilienmarkt wieder für sich. Besonders Wien rückt in den Fokus – mehrere Großtransaktionen, darunter das Goldene Quartier und das Park Hyatt, könnten noch heuer folgen.

Der österreichische Immobilienmarkt gewinnt nach einer längeren Zurückhaltung internationaler Anleger wieder an Dynamik.

Nach Zahlen des Immobiliendienstleisters CBRE wurden im ersten Halbjahr 2026 Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro gehandelt. Mehr als die Hälfte des Investitionsvolumens stammt mittlerweile von internationalen Investoren.

Ausländisches Kapital kehrt zurück

Internationale Käufer trugen laut CBRE 53 Prozent des bisherigen Investmentvolumens. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag ihr Anteil noch bei 35 Prozent.

Nach Einschätzung des Unternehmens rückt Österreich damit wieder stärker in den Fokus institutioneller Anleger.

Wien steht im Mittelpunkt

Besonders gefragt waren zuletzt:

Mehrere größere Abschlüsse wurden bereits umgesetzt – darunter die Arkade Meidling sowie das Leonardo Smart Vienna Airport Hotel.

Goldenes Quartier und Park Hyatt im Fokus

Für die zweite Jahreshälfte erwartet CBRE zusätzliche Bewegung am Markt.

Zu den derzeit größten laufenden Transaktionen zählen laut Unternehmen unter anderem das Goldene Quartier sowie das Park Hyatt Vienna.

Ob und wann die Verkäufe abgeschlossen werden, ist derzeit noch offen.

Wohnimmobilien schwächer

Während Hotels und Einzelhandelsimmobilien den Markt derzeit bestimmen, ist das Investmentvolumen bei Wohnimmobilien deutlich zurückgegangen.

CBRE führt dies vor allem auf unterschiedliche Preis- und Renditevorstellungen zwischen Käufern und Verkäufern zurück.

Optimismus für die zweite Jahreshälfte

Nach Einschätzung von CBRE könnten mehrere größere Abschlüsse den Markt in den kommenden Monaten beleben.

Das Unternehmen verweist auf eine gut gefüllte Pipeline und eine steigende Nachfrage internationaler Investoren.