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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) – Bei so einem Schicksal macht sich sogar ein knallharter TV-„Löwe“ riesige Sorgen. Unternehmer und „Höhle der Löwen“-Star Carsten Maschmeyer (66) bangte in den letzten Tagen um Sohn Marcel (36), dessen Frau Marie (32) und seine Enkeltochter Malia (1). Denn die reisten ausgerechnet kurz vor Ausbruch des Krieges im Iran in den Urlaub nach Dubai. Maschmeyer steuerte die Flucht der jungen Familie aus dem Kriegs-Chaos mit. Ihre Odyssee führte sie durch die omanische Wüste.

Marcel Maschmeyer machte mit seiner Frau Marie und Töchterchen Malia in Dubai Urlaub – und wurde vom Kriegs-Chaos komplett überrascht. „Die drei haben nach einem sehr kalten Winter in Deutschland einfach zu ihrem Hochzeitstag gesagt: ,Wir fliegen eine Woche nach Dubai‘“, erzählte Carsten Maschmeyer in der ARD-Talkshow „maischberger“ am Mittwochabend.

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Das Ehepaar hätte zunächst noch friedlich seinen zweiten Hochzeitstag in der Millionenmetropole gefeiert. „Aber dann hat es ja im wahrsten Sinne des Wortes geknallt“, so Carsten Maschmeyer weiter. Sofort seien alle Flüge gecancelt worden – und mit jedem Video von detonierten Raketen, die der Sohn an Carsten Maschmeyer und seine Frau Veronica Ferres (60) schickte, wuchsen die Sorgen in Deutschland. „Wir haben dann gesagt, die müssen da unbedingt weg. Dann sind sie selbst auf die kluge Idee gekommen, in den Oman zu reisen. Der wird ja am wenigsten angegriffen, weil da keine amerikanischen Militärbasen sind.“

„Mit Baby und vollem Gepäck zu Fuß durch die Wüste“

Deshalb sei die kleine Familie mit dem Leihwagen an die omanische Grenze gefahren und habe parallel ein Sofort-Visum für den Wüstenstaat beantragt. „Sie durften aber nicht mit dem Leihwagen weiter in den Oman fahren. Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen.“

Unternehmer und „Höhle der Löwen“-Star Maschmeyer mit ARD-Moderatorin Sandra Maischberger (59), in deren Talkshow er am Mittwoch zu Gast war

Unternehmer und „Höhle der Löwen“-Star Maschmeyer mit ARD-Moderatorin Sandra Maischberger (59), in deren Talkshow er am Mittwoch zu Gast war

Foto: picture alliance/dpa

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Maschmeyer hat dann „über sein Netzwerk“ aus Deutschland geholfen, einen Flug zurück zu organisieren. „Letztendlich haben wir sie dann am Dienstag um 16.30 Uhr aus dem Oman herausbekommen. Der Jet hatte noch elf freie Plätze.“ Drei davon bekamen die Maschmeyers.

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Bei Maschmeyer kamen sofort Opa-Gefühle auf

Als Kosten seien „umgerechnet pro Person vielleicht 10.000 Euro“ angefallen, so Maschmeyer. Das sei aber zweitrangig – denn: „Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind. Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf.“

Danach hätten sie aber in der Familie auch darüber diskutiert, wie leichtfertig die Reise gewesen sei. „Aber ich denke, dass sie in Zukunft sehr genau schauen werden, wo sie hinfliegen.“