Die NLB hoffe nun quasi auf diese „Entscheidung in letzter Sekunde“, schätzt Beckermann. Mit der unlängst kommunizierten Senkung ihrer Annahmeschwelle von 75 auf 50 Prozent plus eine Aktie habe das Institut sein Angebot jedenfalls realistischer gemacht. Immerhin: Den Slowenen stärkte am Freitag der Addiko-Aktionär Brandes Investment Partners den Rücken. Via NLB teilte er mit, ihr ob des „attraktiveren Angebots“ unter jetzigen Umständen seine Anteile anzudienen. Laut Addiko-Webseite hält Brandes aktuell 5,07 Prozent der Anteilsscheine. Laut einer Pflichtaussendung hat auch der Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden, Johannes Proksch, der NLB seine Aktien (195.000 Papiere) angedient.