Die erste Staffel von „The Acolyte“ endete mit einem fiesen Cliffhanger und dem Auftritt einer der größten „Star Wars“-Ikonen. Und wie Showrunnerin Leslye Headland jetzt enthüllte, verfolgte man für Yoda ziemlich düstere Pläne, die wohl für viel Zündstoff innerhalb der Fangemeinde gesorgt hätten.

Nach nur einer Staffel zog Disney bei „The Acolyte“ bereits wieder den Stecker. Doch die Gerüchteküche um die verbliebenen Handlungsstränge der viel diskutierten „Star Wars“-Serie aus dem Jahr 2024 brodelt nach wie vor.

Nachdem bereits ein Artbook weitreichende Pläne für Fan-Liebling Qimir enthüllte, stehen vor allem das Schicksal von Meister Sol und die Rolle des Jedi-Ordens im Fokus. Dabei hätte auch Yoda eine entscheidende Rolle gespielt. Wie Showrunnerin Leslye Headland jetzt jedoch verriet, wäre er keineswegs der strahlende Retter gewesen, den viele Fans in ihm sehen.

Achtung, Spoiler! Es folgen Details zum Ende der ersten Staffel von „The Acolyte“.

Vernestras Lüge und Yodas Beteiligung

Am Ende der letzten Episode war zu sehen, wie Vernestra Rwoh den Tod von Meister Sol instrumentalisierte. Um das Ansehen der Hohen Republik zu schützen, wurde die tatsächliche Schuldige verschleiert. Statt Osha für den Tod von Sol verantwortlich zu machen, dichtete man dem verstorbenen Jedi-Meister die Gräueltaten von Brendok einfach selbst an.

Und die finale Szene der Serie deutete schließlich ein Gespräch zwischen Vernestra und Yoda an – mit einem wohl überraschenden Ausgang, wie Headland jetzt in der The George Lucas Talk Show (via GamesRadar) enthüllte. Denn der Fan-Liebling sollte in der zweiten Staffel von „The Acolyte“ zum Mitwisser und Komplizen dieser Lüge werden.

Auf die Frage, ob Yoda aktiv an der Vertuschung beteiligt gewesen wäre, antwortete die Showrunnerin ohne Umschweife: „Ganz sicher, ja.“

„Greift mich nicht an“: Headland verweist auf The Clone Wars

Ein Szenario, das in der „Star Wars“-Community wohl für hitzige Diskussionen gesorgt hätte. Schließlich verkörpert Yoda für viele Fans das ultimative Symbol für Weisheit und die helle Seite der Macht. Ihn dann plötzlich als jemanden zu erleben, der aktiv an einer politischen Lüge mitwirkt und den Tod eines unschuldigen Jedi instrumentalisiert, hätte für viele Anhänger das Bild des unfehlbaren Mentors wohl endgültig demontiert.

Das weiß auch Headland, die die geplante Vertuschung mit Yodas Vergangenheit in „The Clone Wars“ rechtfertigte: „Greift mich deswegen nicht in den Kommentaren an, denn er tut genau das in Clone Wars. Also will ich davon nichts hören.“

Damit spielt die Showrunnerin auf die moralischen Grauzonen an, in denen sich der Jedi-Rat bereits während der Prequel-Ära bewegte. Tatsächlich verschwieg Yoda in „The Clone Wars“ mehrfach wichtige Informationen vor seinen Verbündeten. Sei es über die dubiose Herkunft der Klonarmee oder später, während der dunklen Ära des Imperiums, über die Existenz von Luke Skywalker.

Doch wie auch immer man zu dieser geplanten Charakterentwicklung stehen mag: Erleben wird man sie ohnehin nicht mehr. Wie eingangs erwähnt, setzte Disney „The Acolyte“ überraschend schnell ab – trotz der bereits großen Pläne für eine zweite Staffel.

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