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Der HSV unterlag im ersten Testspiel der Vorbereitung mit 2:3 bei Rapid Wien. Vor 14.541 Zuschauern, davon rund 800 aus Hamburg, spielte der Bundesligist im Allianz Stadion gerade in den ersten 33 Minuten sehr ordentlich mit. Das lag besonders an Yussuf Poulsen (32). Der Mittelstürmer war in diesem Zeitraum Taktgeber, Organisator und auch Torschütze in einer Person. Immer wieder gab der Däne hilfreiche Kommandos an seine Mitspieler, köpfte zudem das zwischenzeitliche 1:1 nach einer Klasse-Flanke von Bakery Jatta (16.). Zudem traf noch Albert Grønbaek (24.) für den HSV zum 2:1. Nach 33 Minuten verließ Poulsen wie zuvor abgesprochen den Platz.
HSV: Poulsen glänzt als Torschütze und Spielertrainer
„Es war ein guter erster Test gegen einen Gegner, der nächste Woche sein erstes Pflichtspiel machen wird. Kommandos zu geben, ist ein Teil meines Spiels. Ich habe viele Profispiele gemacht und kenne die Abläufe. Wenn man Erfahrung hat, weiß man, was zu tun ist. Dann versuche ich, meinen Teamkollegen zu helfen. Das hat sehr gut funktioniert. In Zukunft müssen wir das über einen längeren Zeitraum auf den Platz bringen“, erklärt Poulsen, der in der vergangenen Saison immer wieder verletzungsbedingt ausfiel.
Chef-Coach Merlin Polzin (35): „Wir wussten, dass Yussi 30 Minuten gehen kann. Wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen. Ein einziger Startelfeinsatz von ihm in der vergangenen Saison war natürlich nicht zufriedenstellend. Nicht für ihn und nicht für uns. Daraus müssen wir lernen. Sein Körper ist so, wie er ist. Yussi ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Mit welcher Spielzeit und in welcher Rolle auch immer.“
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Quelle: BILD18.07.2026
Ohne die lenkende Hand von Poulsen auf dem Platz verlor das Spiel des HSV im Verlauf der Partie immer mehr an Struktur. Erschreckend dabei, wie wenig zwei Hamburger Profis an ihrer Chance arbeiteten, beim Trainerteam mit guten Leistungen zu punkten. Rechtsaußen Emir Sahiti (27), Rückkehrer von einer Leihe bei Maccabi Tel Aviv, und Stürmer Rayan Philippe (25) sammelten nach ihren Einwechslungen gegen Rapid mit schwachen Auftritten wenig Argumente, dass der HSV mit ihnen für die kommende Saison unbedingt planen sollte.
HSV bei Rapid: Lahti – Capaldo (46. Nandja), Bissi-Mouelle (46. Elfadli), Torunarigha (46. Omari), Jatta (46. Sahiti), Pherai, Remberg (63. Sedlatschek), Lemke (77. Dompé) – Adeline (46. Amoako), Grønbaek (63. v. Diczelski) – Poulsen (33. Philippe)