„Wir können beide sehr stolz sein“
Grabher erwies sich nach dem Endspiel als faire Verliererin: „Es hat richtig Spaß gemacht, hier zu spielen. Leider habe ich heute nicht mein bestes Tennis gezeigt, was mich natürlich ein bisschen traurig macht. Sinja hat aber sehr, sehr stark gespielt – herzliche Gratulation.“

Kraus richtete ebenfalls persönliche Worte an ihre Finalgegnerin: „Julia, ich spiele viel lieber gemeinsam mit dir auf einer Seite im Doppel. Aber wir können beide sehr stolz auf diese Woche sein.“

Positives Resümee der Turnierdirektorin
Auch Turnierdirektorin Carmen Huber zieht ein positives Resümee: „Mit dem WTA-125-Turnier sind wir sehr zufrieden. Wir haben von den Spielerinnen unglaublich viele positive Rückmeldungen erhalten. Die enge Verbindung mit dem ATP-250-Turnier ist für das Damenturnier ein großer Vorteil, da es von den bestehenden Strukturen, der vorhandenen Infrastruktur und der langjährigen Erfahrung in Kitzbühel profitiert. Gleichzeitig profitiert auch das Herrenturnier: Wenn die ersten ATP-Spieler in Kitzbühel eintreffen, sind zentrale Bereiche bereits vollständig eingerichtet und eingespielt – vom Turnieraufbau über die Players Lounge bis hin zur medizinischen Betreuung. Das ist organisatorisch ein großer Vorteil und zeigt, wie sinnvoll die beiden Turniere ineinandergreifen. Unser Ziel ist es, die Damen langfristig in Kitzbühel zu halten und das Turnier Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Mein großer Dank gilt all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Viele von ihnen hängen extra eine Woche dran und sind immer da, wenn man sie braucht. Dieses Turnier wäre ohne sie nicht vorstellbar“, erklärt die 32-jährige Kitzbühelerin, die selbst eine erfolgreiche Premiere als Turnierdirektorin feierte.