Mary Shelleys Roman Frankenstein (1818) gilt als feministischer Klassiker. Was Guillermo del Toro in in Sachen Feminismus (und vielleicht auch in Sachen Humor) in seiner Frankenstein-Adaption verpasst hat, holt Maggie Gyllenhaal mit „The Bride!“ definitiv nach. Und das mit Ausrufezeichen!

Außerdem: Für alle, die nicht bei der Berlinale bzw. in Cannes dabei waren– İlker Çataks „Gelbe Briefe“ und Kristen Stewards „The Chronology of Water“ kann man jetzt ganz bequem im Lieblingskino gucken.

1 Gelbe Briefe

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Mit seinem neuen Film „Gelbe Briefe“, einem Familiendrama über ein Künstlerehepaar in Ankara, das in die Mühlen der türkischen Politik gerät, hat İlker Çatak nun einen Film über die Heimat seiner Eltern gedreht. Doch ganz so einfach ist die Sache auch wieder nicht: Gefilmt hat Çatak „Gelbe Briefe“, der gerade auf der Berlinale mit dem Goldenen Bär ausgezeichnet wurde, in Deutschland.

Berlin steht im Film für Ankara, wo der Dramatiker Aziz (Tansu Biçer) und seine Frau Derya (Özgü Namal), eine der populärsten Schauspielerinnen des Landes, die Stars der lokalen Kulturszene sind. Und Hamburg stellt im Film Istanbul dar, wohin das Ehepaar mit seiner 13-jährigen Tochter Ezgi (Leyla Smyrna Cabas) nach dem Eklat bei einer Premiere flüchten muss.

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Der Auslöser ist eigentlich eine Lappalie, die sich für Aziz und Derya aber zu einer existenzbedrohlichen Krise ausweitet: Plötzlich durchleuchten die Behörden ihre Vergangenheit, sie versuchen, die Familie einzuschüchtern. Er verliert seinen Job an der Universität, sie ihr Engagement am Theater.

In Istanbul müssen Aziz und Derya ihr Leben neu organisieren. Sie ziehen bei seiner Mutter ein, die sich um Ezgi kümmert. Aber die familiären Spannungen nehmen zu: Während er an seinen politischen Idealen festhält, denkt Derya vor allem an die Zukunft der Familie. Eine TV-Agentin erklärt ihr, sie müsse für einen lukrativen Fernsehjob erst ihr Social-Media-Profil von politischen Beiträgen „säubern“.

Aziz und Derya sind Träumer, die den Ernst der Lage erst realisieren, als sie selbst soziale Ausgrenzung erfahren: Jobverlust, Gerichtsverfahren und Freunde, die sich abwenden. Aber der Verfremdungseffekt durch die deutschen Drehorte macht „Gelbe Briefe“ auch zu einer universalen Warnung über autoritäre Systeme.

Dieses „türkische Deutschland“, das im Bild zu sehen ist, ist unsere Realität. Das ist nicht nur tröstlich, sondern auch hochpolitisch. Die Gefahr des „zivilen Todes“, wie Çatak es nennt, ist auch in unseren gesellschaftlichen Debatten allgegenwärtig. (Andreas Busche)

Eine ausführliche Rezension können Sie hier lesen.

D/F/TR 2026, 128 Min., R: İlker Çatak, D: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas

2 Hoppers

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Als beherzte Tierschützerin versucht Mabel Tanaka die Betonierung des Teichbiotops zu verhindern, das für sie und ihre verstorbene Großmutter eine Zuflucht war und einer Umgehungsstraße weichen soll.

Sie stößt auf das geheime Projekt ihrer Professorin, die das menschliche Bewusstsein in täuschend echte Tierroboter übertragen kann. Und schon findet sich Mabel im Gewand eines Bibers und versucht die Tierwelt für ihre Naturschutzaktion zu gewinnen.

Die animalische Avatar-Idee ist im neuen Pixar-Film Ausgangspunkt für eine wendungsreiche, actiongeladene Story. Durch Mabels Agitation spitzt sich der Konflikt zwischen Mensch und Tierwelt zu. Ein Haifisch schickt sich an, den Bürgermeister zu „zerquetschen“. Eine Schmetterlingsraupe entpuppt sich als mordlustiger Autokrat.

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Vor allem aber findet Regisseur Daniel Chong immer wieder zu seiner getriebenen Heldin zurück, die mit ihrem rebellischen Idealismus einiges an Unheil anrichtet. Ihre brodelnde Wut ist Motor für ihren Aktivismus, aber auch Ausdruck einer tiefen Einsamkeit und Hilflosigkeit gegenüber der Unveränderbarkeit der Verhältnisse. (Martin Schwickert)

USA 2026, 105 Min., R: Daniel Chong

3 The Bride! – Es lebe die Braut

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Nach Guillermo del Toros humorloser Mary-Shelley-Adaption widmet sich Maggie Gyllenhaal in ihrer zweiten Regie-Arbeit der Braut von Frankensteins Monster.

Und diese Braut, gespielt von Jessie Buckley, die gleich noch den Part der Autorin übernimmt, nimmt kein Blatt vor den Mund: weder gegenüber den Gangsterbossen im Chicago der 1930er-Jahre noch gegenüber dem missgestalteten Wesen (Christian Bale), das sich aus lauter Langeweile nach einer Partnerin sehnt.

Keine Chance, dass sie sich mit der Rolle des Sidekicks zufriedengibt.

Gyllenhaal verpasst dem Frankenstein-Mythos einen feministischen Dreh, ihr Film ist eine laute Hommage und eine Revision des Klassikers.

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Nach einem Massaker in der Chicagoer Unterwelt befindet sich ihr monströses Bonnie-&-Clyde-Gespann auf der Flucht vor einem ungleichen Ermittlerduo (Penélope Cruz, Peter Sarsgaard) durch die Kinopaläste Amerikas; die Verfolgung gipfelt in einer Tanzeinlage.

Gyllenhaals Groteske sprudelt über vor Ideen, die nicht immer zu Ende gedacht sind. Aber diese Braut kommt mit Ausrufezeichen! (Andreas Busche)

USA 2026, 127 Min., R: Maggie Gyllenhaal, D: Jessie Buckley, Christian Bale, Jake Gyllenhaal

4 Jeunes Mères – Junge Mütter

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Fünf Teenagerinnen, die auf den ersten Blick wenig verbindet – bis auf die Tatsache, dass sie als Jugendliche ein Kind bekommen haben. Sie leben in einem Heim, wo ihnen geholfen werden soll, „gute Mütter“ zu werden.

Je mehr man aber über die „Jeunes Mères“ erfährt, desto auffälliger wird, dass sie aus ähnlichen Verhältnissen stammen: Alkoholismus, Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung. Für ihre Kinder wünschen sie sich ein besseres Leben, sie wollen es anders machen als ihre eigenen Mütter – auch wenn das unter Umständen bedeutet, das Kind in eine Pflegefamilie zu geben.

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Es wird deutlich, wie viel einfacher die Väter es haben: Sie können sich entscheiden, ob sie die Verantwortung für das gemeinsame Baby übernehmen oder nicht. Die Eltern eines Jungen verbieten der jungen Mutter den Kontakt zu ihm: Schließlich habe sie gesagt, sie nehme die Pille, da könne sie ihm keine Vaterschaft anhängen. Auch ein anderer Vater seilt sich skrupellos ab, als ginge ihn das Kind nichts an.

Das Sozialdrama der belgischen Dardenne-Brüder erzählt die Schicksale der Mädchen voller Empathie und ohne zu beschönigen. (Emma Rotermund)

B/F 2025, 105 Min., R: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, D: Babette Verbeek, Elsa Houben, Janaïna Halloy Fokan

5 The Chronology Of Water

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Mit Schauspielern, die sich für einen Platz im Regiestuhl entscheiden, ist das so eine Sache.

Kristen Stewart sind solche Eitelkeiten fremd. Ihre Verfilmung der preisgekrönten Memoiren von Lidia Yuknavitch ist keine bloße Bebilderung von Worten, sie hat die Syntax der Autorin, ihren Sprachrhythmus und ihre verbalen Ausbrüche in eine ganz eigene Bildsprache übersetzt.

Yuknavitch, gespielt von Imogen Poots, war eine begabte Schwimmerin. Sie hätte 1980 beinah an den Olympischen Spielen teilgenommen, bevor Alkohol und Drogen ihre Karriere beendeten.

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In „The Chronology of Water“ berichtete sie erstmals vom sexuellen Missbrauch des Vaters – und wie ihr das Schreiben half, ihre zersplitterte Persönlichkeit neu zusammenzusetzen. Etwas Ähnliches gelingt auch Stewart.

Die impressionistischen Naheinstellungen, abrupten Schnitte und ausgewaschenen Farbspiele wehren sich gegen die konventionelle Erzählung einer traumatischen Erfahrung. Das Mosaik der Erinnerungen besteht aus Fragmenten. Ein erstaunliches Debüt. (Andreas Busche)

Eine ausführlichere Version des Textes können Sie hier lesen.

USA/F/LT 2025, 133 Min., R: Kristen Stewart, D: Imogen Poots, Thora Birch, James Belushi

6 On The Wave

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Wie die Verkörperung eines Disney-Bösewichts streckt die Monsterwelle ihre Gischt-Griffel nach einem ameisengroßen Menschen aus. Es ist Sebastian Steudtner, der Sportler, der die wohl größten Wellen der Welt bezwungen hat.

Wie kommt ein Junge aus Nürnberg ganz nach oben? Und wie kam er wieder aufs Brett, nachdem die Surfer-Community den Außenseiter auf seinem ersten großen Höhepunkt vollkommen zerlegt hatte?

Dieser Frage geht der Sportfilm „On the Wave“ chronologisch und ausführlich nach.

Dem „Warum“ kann sich der Film kaum nähern. Denn dazu scheinen Freunde und Familie so wenig eine Antwort zu haben wie Steudtner selbst.

Man muss es daher wohl als konsequent betrachten, dass die beeindruckenden Wellenaufnahmen nur aus der Betrachterperspektive zu sehen sind. Steudtners Erleben bleibt der Imagination überlassen.

So kommt es, dass man eigentlich noch mehr von seinen Wahlfamilien auf Maui und am Strand von Nazaré in Portugal erfahren möchte. Denn die erzählen sehr persönlich und spannend über Kolonialismus und Fremdenfeindlichkeit in diesem Sport, von dem man eher freundliche Bekifftheit erwartet, als Missgunst und Hierarchien. (Ingolf Patz)

D 2025, 128 Min., R: Peter Wolf, Axel Gerdau

7 Monsieur Robert kennt kein Pardon

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Man kreuze „Die Feuerzangenbowle“ (1944) mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ (2014) und füge eine kleine Prise „Ödipussi“ (1988) hinzu, dreimal schütteln, schon war das Drehbuch für den neuesten Film mit dem französischen Komödienstar Christian Clavier fertig.

Na gut, damit es nicht ganz so auffällt, dass wir bei Monsieur Robert kennt kein Pardon in der humoristischen Steinzeit herumlungern, dürfen noch zwei schrille Influencerinnen mitmachen.

Mehr zum Themaİlker Çatak und sein Bären-Gewinner „Gelbe Briefe“ „Die Türkei finden wir auch in Deutschland“ „Staatsschutz“ auf der Berlinale Der Film, den Deutschland gerade braucht Bilanz der 76. Berlinale Seht her, da habt ihr den politischen Film!

Aufgewertet wird die hanebüchene Geschichte über einen Lehrer, der sich im Ruhestand an vier Kids rächen will, die ihm das Leben zur Hölle gemacht haben, durch Isabelle Nanty („Die fabelhafte Welt der Amélie“).

Sie verkörpert ziemlich lustig die toughe Mutter des Junggesellen. Und wer durchhält, kann am Ende vielleicht noch ein Tränchen verdrücken, entweder ob der märchenhaften Auflösung, oder aus purer Erleichterung, dass endlich Schluss ist. (Antje Scherer)

F/B 2023, 80 Min., R: Pierre-François Martin-Laval, D: Christian Clavier, Isabelle Nanty, Jennie-Anne Walker