In seinem Roman tourt Dracula umständlich im Sarg, um unter Menschen zu kommen.
In der Realität sieht das anders aus: Für eine Milliarde Euro soll
mit Dracula Land ein Freizeitpark mit über 40 Attraktionen
entstehen, der selbst den Europa-Park in Deutschland übertreffen soll.

Dracula
Land soll Horror-Fans weltweit nach Rumänien locken

Mit Dracula schuf der irische Autor
Bram Stoker 1887 einen unsterblichen Mythos, der seither in
zahlreichen Adaptionen aus Literatur, Film und Fernsehen wieder
auferstehen durfte. Wie Reisereporter  jüngst berichtete, erhält der Fürst
der Finsternis mit Dracula Land nun einen eigenen Freizeitpark nahe
Bukarest in Rumänien.

Der Freizeitpark orientiert sich an
erfolgreichen Vorbildern wie Disneyland. Auf 160 Hektar (das sind ca. 224 Fußballfelder!) Land soll
Dracula in unheimlichen Themenwelten die zukünftigen Besucher:innen
in Angst und Schrecken versetzen. Zum Vergleich: Der beliebte Europa-Park hat rund 95 Hektar. Erholen können diese sich dann in
dazugehörigen Hotels, Wasserparks und Spa- sowie Thermalanlagen.

Darüber hinaus soll Dracula Land als
multifunktionale Anlage dienen, die auch Raum für Konzerte,
internationale Veranstaltungen oder Motorsportwesen bietet. Durch
einen Technologie-Campus sollten laut Entwickler:innen des Parks
allein 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Dracula:
Vom historischen Vorbild zur Touristenattraktion

Stokers Inspiration war der real
existierende rumänische Fürst Vlad III., auch Drăculea
oder der Pfähler genannt. Schon heute sind die in Dracula
beschriebenen Orte wie die rumänische Stadt Siebenbürgen, die
Karpaten oder Schloss Bran beliebte Ausflugsziele für Tourist:innen,
die sich mit Draculas Ursprüngen auseinandersetzen wollen.

Seit dem Erscheinen des Romans 1887 zählt die Figur des Grafen Dracula neben weiteren viktorianischen Kollegen wie Sherlock Holmes oder Frankenstein sicher zu den meist adaptiertesten Gestalten der Literaturgeschichte. Erst 2025 erschien mit Dracula – Die Auferstehung eine romantische Neuverfilmung von Luc Besson (Das fünfte Element).

Obwohl Bram Stoker persönlich nie einen Fuß
nach Rumänien setzte, könnte sein Roman in nicht allzu ferner Zukunft weltweit Scharen von Dracula-Fans inspirieren, das Land zu
besuchen. Wann es soweit ist, steht noch nicht fest. Die
Projektentwickler:innen hoffen aber, dass der Spuk ab 2027/2028
bereit für eine Eröffnung sein wird.