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Sandringham (Großbritannien) – Während Andrew Mountbatten-Windsor (66) wegen seiner Epstein-Verstrickungen weitere Häuser verliert, kämpft auch seine Ex-Frau Sarah „Fergie“ Ferguson (66) mit den Folgen des Skandals. Wie „Page Six“ berichtet, soll Fergie nach dem Verlust ihres königlichen Wohnsitzes vorübergehend bei ein paar Freunden untergekommen sein und auf deren Sofas oder Gästebetten übernachten – unter anderem bei Priscilla Presley (80).

Wo genau sich die Ex-Herzogin derzeit aufhält, ist unklar. Laut „Page Six“ sei sie „praktisch obdachlos“ und suche u.a. – erfolglos – eine Bleibe in New York. Sicher ist: Aus der Royal Lodge in England musste sie ausziehen – genau wie Ex-Ehemann Andrew.

Priscilla Presley (80) scheint Fergie – trotz aller Skepsis in ihrem Umfeld – den Rücken zu stärken

Priscilla Presley (80) scheint Fergie weiterhin den Rücken zu stärken

Foto: WireImage

Priscilla Presley hingegen besitzt eine Villa in Los Angeles – genügend Platz für prominenten Besuch. Die frühere Ehefrau von Elvis Presley (†42) soll eine der wenigen Freundinnen sein, die sich noch mit Fergie abgibt. „Alle sagen ihr (Fergie, d.Red.), dass jetzt kein guter Zeitpunkt ist“, so ein Insider zu „Page Six“. Denn: Nach der Veröffentlichung neuer Epstein-E-Mails gilt Fergie Insidern zufolge überwiegend als Persona non grata. Viele Wegbegleiter würden sie zwar persönlich noch mögen – doch aktuell will kaum jemand mit ihr in Verbindung gebracht werden.

Selbst bei Tochter Eugenie (35) scheint ein Unterschlupf derzeit undenkbar. Mutter und Tochter sollen fürchten, dass Fergies Nähe schaden könnte. „Nachdem Andrew seinen königlichen Titel verloren hat, sind die Mädchen (Eugenie und ihre ältere Schwester Beatrice, 37, d.Red.) die einzigen Mitglieder der Familie, die wirklich königlicher Abstammung sind“, so der Insider.

Prinzessinnen Beatrice (damals 29, heute 37) und Eugenie (damals 28, heute 35, r.), Töchter von Ex-Prinz Andrew (66) und Sarah „Fergie“ Ferguson (66), haben in den vergangenen Wochen mitangesehen, wie ihre Eltern immer tiefer in den Epstein-Sumpf rutschten

Die Prinzessinnen Beatrice (damals 29, heute 37) und Eugenie (damals 28, heute 35, r.), Töchter von Ex-Prinz Andrew (66) und Sarah „Fergie“ Ferguson (66), haben in den vergangenen Wochen mitangesehen, wie ihre Eltern immer tiefer in den Epstein-Sumpf rutschten

Foto: Getty Images

Dass Eugenie derzeit wohl kaum besonders gastfreundlich ist, dürfte auch an einer pikanten Enthüllung liegen: In veröffentlichten E-Mails schrieb Fergie einst an Epstein: „Warte nur darauf, dass Eugenie von ihrem Sexwochenende zurückkommt!!“

Mehr zum ThemaAndrew muss die nächste Immobilie aufgeben

Und wie geht’s Andrew? Nach dem erzwungenen Auszug aus der Royal Lodge verliert er nun laut britischer Medienberichte auch die East Lodge – ein denkmalgeschütztes Cottage in Berkshire. Wieder ein Haus weg. Wieder ein Kapitel beendet. 1998 unterschrieb Andrew den Mietvertrag. Die Jahresmiete: laut BBC damals 3500 Pfund (rund 4000 Euro). Doch der Preis kletterte über die Jahre immer weiter. Zuletzt sollen knapp 13.000 Pfund (etwa 15.000 Euro) fällig gewesen sein.

Erst vor wenigen Wochen musste Andrew (66) sein langjähriges Zuhause räumen – jetzt verliert er auch die nächste Immobilie

Erst vor wenigen Wochen musste Andrew (66) sein langjähriges Zuhause, die Royal Lodge, räumen – jetzt verliert er auch die nächste Immobilie

Foto: AP

Die East Lodge liegt nahe Sunninghill Park und diente vor allem als Unterkunft für Angestellte. Kein Palast – aber ein weiteres Stück aus dem royalen Immobilien-Kosmos, in dem Andrew jahrzehntelang zu Hause war

Die East Lodge in England liegt nahe Sunninghill Park und diente vor allem als Unterkunft für Angestellte. Kein Palast – aber ein weiteres Stück aus dem royalen Immobilien-Kosmos, in dem Andrew jahrzehntelang zu Hause war

Foto: Google Maps

Millionen gestrichen, Millionen verschlungen

2024 drehte König Charles (77) seinem Bruder den Geldhahn zu: Die jährliche Unterstützung von rund einer Million Pfund (über 1,1 Mio. Euro) wurde gestrichen. Offiziell blieb Andrew nur noch seine Marinepension von etwa 20.000 Pfund (rund 23.000 Euro) im Jahr. Allein die Sicherheitsmaßnahmen für die Royal Lodge sollen allerdings jährlich Millionen verschlungen haben. Mit dem Verlust der East Lodge verliert Andrew nun ein weiteres Stück seines einst so komfortablen Lebens.