Eine Symphonie in Grau: "18" des Tao Dance Theaters

Eine Symphonie in Grau: „18“ des Tao Dance Theaters

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APA/ImPulsTanz/Duan Ni

Es war ein Abend zwischen Lindwurm und Wolken, ein Hochamt der Synchronität, zelebriert vom Tao Dance Theater am Montag im Rahmen des ImPulsTanz-Festivals im Burgtheater. Die 2008 vom Choreografen Tao Ye und der Tänzerin Duan Ni gegründete Gruppe hat sich seither zur internationalen Mode- und Stilikone entwickelt, die den Minimalismus einer Jil Sander mit erbarmungslos kontrollierter Ekstase paart. Dies unterstrichen auch die beiden Stücke „16“ und die Uraufführung „18“.

Beide, so unterschiedliche wie doch in der Stillogik verbundene, Arbeiten sind Teil der Numerical Series des Tao, deren lakonische Titel sich auf die Zahl der beteiligten Tanzenden beziehen. Schlichte Titel zu einer reduzierten Ästhetik, in der Minimalismus Großes schafft.