Neun Monate nach dem spektakulären Einbruch wird die betroffene Galerie im Pariser Louvre wieder zugänglich. Die gestohlenen Kronjuwelen bleiben verschwunden.
Paris – Neun Monate nach dem spektakulären Juwelendiebstahl im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsteil wieder zu besuchen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wieder eröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus informierten Kreisen. Allerdings werden dort vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt.
Über die Wiedereröffnung hatte zuvor die Zeitung Le Parisien berichtet, die auch ein Interview mit Museumsdirektor Christophe Leribault führte. Ihm zufolge wurden die bei dem Diebstahl nicht entwendeten Juwelen aus der Apollo-Galerie an einen sicheren Ort gebracht.
Wo ist die wertvolle Beute?
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„Wir werden für sie in einem anderen Teil des Museums einen sicheren Raum einrichten – einen fensterlosen Tresorraum“, kündigte Leribault an. „Das bringt umfangreiche Bauarbeiten mit sich, aber wir müssen den idealen Standort finden. Und die Finanzierung klären.“
Apollo-Galerie wird wieder zur Prunkgalerie
Die Apollo-Galerie selbst soll ihre ursprüngliche Funktion aus dem 17. Jahrhundert wiedererlangen: jene einer sogenannten Prunkgalerie.
Bei dem spektakulären Juwelendiebstahl im Oktober 2025 waren vier Männer am helllichten Tag mithilfe eines Lastenaufzugs in die Apollo-Galerie im Louvre eingedrungen. Sie erbeuteten einen Teil der französischen Kronjuwelen im Materialwert von 88 Millionen Euro. Der ideelle Verlust ist noch größer.
Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen. Von der Beute fehlt allerdings bis heute jede Spur. (AFP, APA, TT)