Spanien am Beginn der nächsten Hitzewelle

Wetterrekord auf Mallorca

Aktualisiert am 21.07.2026 – 15:39 UhrLesedauer: 2 Min.

35 Grad am Strand von Palma: Ein Badegast schützt sich mit Schirm und Handtuch vor der brennenden Sonne.Vergrößern des Bildes

Strand von Palma (Symbolbild): Ein Badegast schützt sich mit Schirm und Handtuch vor der brennenden Sonne. (Quelle: IMAGO/Hanno Bode)

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Feuer und Hitze: Während nordöstlich von Madrid Flammen wüten, steigen die Temperaturen. Auf Mallorca wird ein Nachtrekord gebrochen.

Seit die Temperaturen aufgezeichnet werden, war es noch in keiner Nacht in Palma de Mallorca heißer als in der Nacht zum Montag. An der Messstation Portopí seien 27,7 Grad gemessen worden, berichtete unter anderem das „Mallorca Magazin“. Tiefer sank das Thermometer in dieser Nacht zu keinem Zeitpunkt.

Gleichzeitig herrschte eine Luftfeuchtigkeit von mehr als 90 Prozent. Das heißt: Es war so schwül, dass die Luft kaum noch zusätzlichen Wasserdampf aufnehmen konnte.

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Der staatliche Wetterdienst Aemet warnte unterdessen vor einer dritten Hitzewelle, die Spanien ab Dienstag vor allem im südöstlichen Drittel des Landes, im Nordosten und im Inneren Mallorcas erfassen soll.

Bis zu 44 Grad: So heiß wird es in den kommenden Tagen

Forschern zufolge ist der menschengemachte Klimawandel der maßgebliche Treiber hinter den hohen Temperaturen. Insbesondere die Städte entlang der Flusstäler des Guadalquivir in Andalusien und des Ebro in Aragonien werden wieder betroffen sein. Am heißesten könnte es der Vorhersage zufolge am Donnerstag mit 44 Grad in der kleinen Stadt Macael in Andalusien werden. In Teilen der autonomen Region im Süden Spaniens gab der Wetterdienst deshalb die Warnstufe Rot wegen einer „extremen“ Gesundheitsgefahr heraus.

Auf der Ferieninsel Mallorca könnte es in Palma schon am Dienstag mit 39 Grad flirrend heiß werden, im Landesinneren sollen am Freitag sogar 40 Grad erreicht werden. Dort und in anderen Teilen des Festlandes wurde die Warnstufe Orange (erhebliche Gefahr) angekündigt.

Aemet warnte wegen der Hitze auch vor der Gefahr weiterer Waldbrände. Das seit Donnerstag nordöstlich der Hauptstadt Madrid wütende Feuer hat sich unterdessen weiter ausgebreitet. Inzwischen seien rund 29.000 Hektar verbrannt, hieß es am Dienstag. Der Regierungschef der autonomen Region Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, sprach von dem schlimmsten Waldbrand in der Geschichte der rund 60 Kilometer nordöstlich von Madrid gelegenen Region. Erst allmählich sei Licht am Ende des Tunnels sichtbar, sagte er am Dienstagmorgen.