Der ungarische Innenminister zeigte den Angaben zufolge großes Interesse am bisherigen Prozess zur Einrichtung von Rückkehrzentren für abgelehnte Asylwerber in Staaten außerhalb Europas, den die Staatengruppe aus Österreich, Deutschland, Dänemark, Griechenland und den Niederlanden vorantreibt. Auch ein vertiefter Austausch zwischen den ungarischen und den österreichischen Fremdenbehörden wurde vereinbart. Karner betonte: „Aufgrund der intensiven und gewachsenen Zusammenarbeit mit Ungarn ist es gelungen, die illegale Migration an der burgenländisch-österreichischen Grenze massiv zu reduzieren.“ Wurden in der Kalenderwoche 41/2022 noch 3.700 Menschen nach illegaler Einreise aufgegriffen, seien es vergangene Woche lediglich fünf gewesen.