Sony Pictures und Constantin Film haben den offiziellen und vollgepackten Haupttrailer zum kommenden „Resident Evil“-Reboot von Zach Cregger veröffentlicht. Dabei beweist das Bildmaterial, wie tief die Wurzeln des Films trotz neuer Figuren im Videospiel-Universum verankert sind.

Bereits der erste Teaser-Trailer zum neuen „Resident Evil“-Film, der Ende April veröffentlicht wurde, spaltete die Community. Schließlich hat die Adaption von Regisseur Zach Cregger („Barbarian“, „Weapons“) auf den ersten Blick kaum etwas mit der bekannten Vorlage zu tun und schlägt eine völlig neue Richtung ein.

Doch der jetzt frisch veröffentlichte, offizielle Trailer zu „Resident Evil“ dürfte dazu beitragen, dass sich die skeptischen Vorbehalte verflüchtigen. Das frische Bildmaterial zeigt nämlich, wie tief der kommende Horror-Streifen im Capcom-Universum verwurzelt ist – inklusive einer geballten Ladung Survival-Atmosphäre und jeder Menge Details für aufmerksame Fans der Vorlage.

Ein gewöhnlicher Job wird zur Hölle auf Erden

Im Mittelpunkt des Films stehen nicht etwa die bekannten Helden, sondern der unbescholtene Kurierfahrer Bryan, verkörpert von Austin Abrams („Euphoria“). Seine Aufgabe klingt simpel: Er soll dringend lebensrettende Organe an das Raccoon City General Hospital liefern. Doch der Ausbruch des T-Virus durchkreuzt seine Pläne.

So ist auch im neuen Trailer zu sehen, wie sich Bryans Routinefahrt nach einem Zusammenstoß mitten in der Nacht langsam, aber sicher in einen gnadenlosen, pausenlosen Überlebenskampf verwandelt.

Was Kenner der Videospiele besonders freuen dürfte: Cregger versucht mit seinem Film vor allem die Mechaniken und die Tonalität der Survival-Horror-Vorlage einzufangen. Dementsprechend ist Bryan auch dabei zu beobachten, wie er verzweifelt Schubladen nach Munition durchsucht, während der Trailer nicht mit Anspielungen geizt – darunter die ikonische Schreibmaschine sowie Munitionsschachteln der Marke „Heavy Field Buckshot“, die direkt aus den Spielen stammen.

Warum Cregger auf eine unbedarfte Hauptfigur setzt

Dass man keinen Actionhelden zum Protagonisten macht, ist dabei eine ganz bewusste Entscheidung von Cregger. Wie er selbst bereits erklärte, wollte er eine Hauptfigur erschaffen, die als „Avatar für den durchschnittlichen Spieler“ dient, „wenn er selbst in das Spiel geworfen würde“.

„Das Konzept ist, dass wir einem Idioten folgen. Nicht, dass er dumm wäre, aber er ist nicht der typische Spiele-Charakter. Er hat keinerlei Kampferfahrung und ist völlig unfähig, was das Überleben angeht“, machte der Regisseur zuletzt deutlich.

Neben Austin Abrams hat der Cast aber noch weitere prominente Namen zu bieten. So werden unter anderem Paul Walter Hauser („Black Bird“, „I, Tonya“), Zach Cherry („Severance“, „Fallout“), Kali Reis („True Detective: Night Country“) und Johnno Wilson („Grapefruit“) zu sehen sein. Zu ihren genauen Rollen liegen aktuell allerdings noch keine konkreten Details vor.

Ob Cregger die eingefleischten „Resident Evil“-Fans mit seinem frischen Ansatz am Ende überzeugen kann, werden wir im September erfahren, sobald der Film seine Premiere feiert. Fest steht aber schon jetzt: Die ersten Reaktionen aus geheimen Testvorführungen fielen überaus positiv aus.

Hierzulande kommt „Resident Evil“ am 17. September 2026 in die Kinos.

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