Der Bundesverteidigungsminister weist die Annahme, Deutschland sei bei Drohnen rückständig zurück. Der Ukrainekrieg zeige die Relevanz des Ausbaus der Technologie.

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Pistorius reklamiert für Deutschland die Poleposition bei Drohnen in Europa. Bei einem Besuch des Sensorspezialisten Hensoldt in Oberkochen widersprach der Verteidigungsminister dem hartnäckigen Narrativ, die Bundeswehr sei in diesem Tech-Stack abgehängt, und inszenierte stattdessen ein Update aus dem Maschinenraum der Zeitenwende. Der Ukrainekrieg fungiert dabei als brutaler Reality-Check: Nicht nur Panzer, Schiffe und Jets, also die Klassiker des militärischen Inventars, zählen noch, sondern zunehmend auch unbemannte Systeme zu Luft und zu Land. Deutschland, so die Botschaft, wolle seinen Vorsprung nicht nur verwalten, sondern im engen Austausch mit der Ukraine weiter skalieren – ein geopolitischer Wissenstransfer, der längst mehr ist als bloße Rüstungs-PR. Zwischen Industrie-Backdrop und sicherheitspolitischem Soundbite zeichnet sich damit ein Befund ab, der ebenso ambitioniert wie überprüfungsbedürftig ist: Die Drohne ist vom Gadget zum Gamechanger geworden.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Boris Pistorius Drohnen Technologie Hensoldt Ukraine

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht die Bundeswehr
© Bernd Weißbrod/​dpa

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht
Deutschland bei der Drohnentechnologie in Europa an der Spitze. Die
deutsche Öffentlichkeit glaube in Teilen immer
noch, dass die Bundeswehr in diesem Feld »hintendran« wäre. Dies sei aber längst nicht mehr der Fall, sagte Pistorius vor Journalisten während eines Besuchs der Rüstungsfirma Hensoldt in Oberkochen in
Baden-Württemberg.

Deutschland werde diesen Entwicklungsvorsprung ausbauen müssen und
sei deswegen mit der Ukraine im engen Austausch. Der Ukrainekrieg zeige, dass man neben Infanterie und »alten Systemen« wie Panzern, Schiffen oder Flugzeugen mehr unbemannte Systeme auch zu Land brauche, sagte
Pistorius.

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