Vom Dompfarrer zum „City-Seelsorger“?
Wie und ob sich Wiens wohl prominentester Hirte dann um die Schäfchen weiter kümmern wird, ist noch ganz fix. Zumindest die 100-Quadratmeter-Dachgeschosswohnung im Curhaus muss Faber räumen – auch weil in dieser Bad und Schlafzimmer nur über eine 19-stufige Treppe erreichbar sind. Also nicht wirklich „seniorengerecht“.
Allerdings steht ihm künftig eine neu renovierte, wenn auch etwas kleinere Bleibe in der Wiener Innenstadt zur Verfügung – was den kolportierten Gerüchten, Faber könnte sich weiterhin um eine Art „City-Seelsorge“ kümmern, Nahrung gibt. Von der Erzdiözese heißt es dazu, man habe sich „in gutem Einvernehmen“ geeinigt. Faber bleibe auch nach seiner Pensionierung „aktiver Priester und Seelsorger im herausfordernden Umfeld der City-Pastoral“, so der Sprecher der Erzdiözese, Michael Prüller, laut „Kathpress“. Faber sei zudem „frei, sich darüber hinaus neuen Aufgaben zu widmen“.