Vorwürfe gegen Ex-Mann

Steffi Grafs Rivalin hat Millionen Schulden

Aktualisiert am 24.07.2026 – 10:51 UhrLesedauer: 3 Min.

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Nachdenklicher Blick: Arantxa Sánchez Vicario ist im Tennis weiter präsent. (Quelle: IMAGO/Juergen Hasenkopf/imago-images-bilder)

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Arantxa Sánchez Vicario war eine der größten Rivalinnen von Steffi Graf, spielte jahrelang in der Weltspitze. Seit Jahren schon sieht sie sich aber mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Nun erhebt sie schwere Vorwürfe.

Sie ist vierfache Grand-Slam-Siegerin, gehörte über viele Jahre zu den besten Tennisspielerinnen der Welt. Insgesamt fast 15 Millionen Euro Preisgelder hat sie in ihrer Karriere verdient. Doch heute steht Arantxa Sánchez Vicario vor dem Nichts. Darüber hat die Spanierin erneut gesprochen – und ihren früheren Ehemann Josep Santacana schwer belastet.

„Ich habe ihm vertraut, weil er der Vater meiner Kinder ist“, sagte Sánchez Vicario in der Fernsehsendung „Universo Callejo“. „Ich hatte mich blind verliebt, aber er war nicht die Person, für die ich ihn hielt.“ Im Gespräch bestätigte sie dort auch: Ihr Vermögen habe einmal über 35 Millionen Euro betragen – und sei nun weg.

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Schon in den vergangenen Jahren hatte sie ihren Ex-Mann beschuldigt. Die heute 54-Jährige war in zweiter Ehe von 2008 bis 2019 mit Santacana verheiratet, mit dem Geschäftsmann hat sie einen Sohn sowie eine Tochter. Schon 2023 standen beide in Barcelona wegen eines mutmaßlichen Millionenbetrugs vor Gericht. Sánchez Vicario erhielt eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von zwei Jahren und wurde verpflichtet, Schulden in Höhe von umgerechnet fast 6,5 Millionen Euro zurückzuzahlen.

„Das Geld ist einfach verschwunden“

„Ich war aufs Tennisspielen fokussiert und habe mich nie um meine finanziellen Angelegenheiten gekümmert, weil ich nicht wusste, wie“, erzählte sie nun weiter. „Ich habe meinem Ehemann vertraut. Und das Geld ist einfach verschwunden, ich musste plötzlich die ganze Last tragen.“

Dass sie 2023 eine Gefängnisstrafe umgehen konnte, erklärte sie in der Sendung nun so: „Ich musste die Haftstrafe nicht antreten, weil ich 50 Prozent meiner Einnahmen an die Bank zahle.“ Sie betonte dabei auch aus ihrer Sicht: „Ich mache das mit, obwohl ich eigentlich das Opfer war.“ Nach eigenen Angaben belastete sie die Situation auch psychisch. „Es war ein Schock. Ich musste in Therapie. Es war, wie aus einem Albtraum aufzuwachen.“

Rivalinnen: Steffi Graf (li.) und Arantxa Sánchez Vicario in Wimbledon 1995.Vergrößern des BildesRivalinnen: Steffi Graf (l.) und Arantxa Sánchez Vicario in Wimbledon 1995. (Quelle: IMAGO/Photoshot / Avalon/imago-images-bilder)