Das Herzstück ist ein Brief an die Mutter
Mit poetischer Sprache erzählt sie von Iva, die nach vielen Jahren nach Ohrid, an den Ort ihrer Kindheit, zurückkehrt, um ihr Kindermädchen zu beerdigen. Hier beginnt eine Spurensuche in der eigenen Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart. Iva kämpft mit den Traumen von einst, ihrem unerfüllten Kinderwunsch, einer leidenschaftlichen Affäre, mit der die Realität nicht mithalten kann – und einem zerrütteten Mutter-Tochter-Verhältnis. Das Herzstück des Romans ist ein Brief an die Mutter, den sie nie abschickt – voller Wut, aber auch voller Zärtlichkeit. „Es ist eigentlich eine große Liebeserklärung an sie“, so Štajner. „Das Buch ist eine einzige Sehnsucht in allen möglichen Varianten. Sehnsucht nach der Familie, nach Liebe, Begehren, der Mutter, einem Kind, nach einem ungelebten Leben.“