
Balkenhols Werke sind bis Anfang September am Residenzplatz zu sehen
Foto:
APA/BARBARA GINDL
Figaro, Elektra, Don Giovanni, Turandot, Othello und Carmen: Das sind jene sechs Opernfiguren, die seit heute, Samstag, den Salzburger Residenzplatz bevölkern. Der renommierte Bildhauer Stephan Balkenhol, dessen als Goldene Kugel bekannte Skulptur „Sphaera“ am nahe gelegenen Kapitelplatz zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt gehört, hat die bis zu zwei Meter großen und farbenfrohen Bronzeskulpturen aus der Opernwelt geschaffen. Sie sind bis Anfang September zu sehen.
Parallel dazu werden auch im DomQuartier Arbeiten von Balkenhol ausgestellt. Es sind Holzskulpturen, die mit der Entwicklung des Projekts für den Residenzplatz entstanden sind. „Da die Festspielstadt Salzburg durch ihre Operninszenierungen und Konzerte Weltruhm erlangt hat, war es für mich naheliegend, das Thema Oper zum Ausgangspunkt meiner Arbeit zu machen“, sagte der Künstler über sein Projekt für den Residenzplatz: „Meine Plastiken holen die Oper aus dem hohen Haus auf den öffentlichen Platz und konfrontieren jedermann mit dieser Welt.“