Die Demonstration wird jedes Jahr auch von zahlreichen Gegendemonstranten begleitet. Um ein Aufeinandertreffen der beiden Gruppen zu verhindern, ist die Wiener Polizei mit einem Großaufgebot an Beamten vor Ort. Erst im Jänner wurden drei Antifaschisten wegen der versuchten Störung einer Versammlung bzw. Widerstand gegen die Staatsgewalt zu drei-, vier- und achtmonatigen bedingten Haftstrafen verurteilt. Die vier Monate für einen 19-Jährigen, die er bekam, weil er bei der Gegendemo 2024 in einer chaotischen Situation mit einem Regenschirm in eine Polizeiblockade lief, sind rechtskräftig, wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Freitag auf APA-Anfrage mitteilt. Bei den anderen beiden wurden Rechtsmittel angemeldet. Ein 21-Jähriger fasste acht Monate aus, weil er – vermutlich auf der Flucht vor einem Beamten – mit ausgestreckten Händen in einen anderen hineinlief. Er traf den Polizisten mit flacher Hand am Visier, dieser blieb aber unverletzt.