Mal schlüpft Rizzi ins Tierkostüm für den schüchternen Löwen aus „Zauberer von Oz“, mal in den Brooks‘ Bubikopf. Alles fließt hier zusammen, alles ist hier verbunden – Leben und Leinwand, Ironie und Inszenierung, Trash und Traurigkeit. Ein stetes Namedropping und augenzwinkernde Künstleranekdoten von Jodie Foster über Pedro Almodóvar bis zu Willem Dafoe zum Drüberstreuen, und das Schauspielhaus mutiert zum Off-Off-Broadwayclub, in dem nostalgisch von vergangenen Zeiten erzählt wird oder weniger nostalgisch, wie man sich im AKH das stecken gebliebene Sexspielzeug aus dem Hintern entfernen lassen muss. Und am Ende zählt einfach was, so Rizzis Erkenntnis? Richtig: Die Liebe. Ist doch auch schön.