Kerim Alajbegović zählt derzeit zu den gefragtesten Talenten Europas. Der 18-jährige Bosnier, der zuletzt bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte und in der vergangenen Saison den Profi-Durchbruch im Trikot des FC Red Bull Salzburg schaffte, steht offenbar bei mehreren europäischen Spitzenklubs hoch im Kurs.

Heiße Transferaktie! Kerim Alajbegović schaffte in der vergangenen Saison beim FC Salzburg den Durchbruch im Profi-Fußball und steuerte in wettbewerbsübergreifend 44 Pflichtpartien für die Roten Bullen 13 Treffer und vier Assists bei.

Chelsea und Juventus liefern sich Rennen um begehrtes Talent

Aktuell gehört das in Köln geborene Ausnahmetalent noch dem deutschen Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen an und soll nach seinem WM-Einsatz zu Wochenbeginn ins Mannschaftstraining zurückkehren. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass die Zukunft von Kerim Alajbegović nicht mehr beim Werksklub liegt.

Medienberichten zufolge hat FIFA-Klub-Weltmeister FC Chelsea seine Offerte inzwischen auf rund 40 Millionen Euro erhöht. Demnach soll sich Neo-Coach Xabi Alonso (ehemals Meistertrainer bei Bayer Leverkusen) intensiv um die Verpflichtung des beidfüssigen Offensivspielers bemühen und ihm in persönlichen Gesprächen die sportliche Perspektive bei den „Blues“ erläutert haben. Zwischen den Vereinen soll bereits weitgehend Einigkeit bestehen, die endgültige Entscheidung des Spielers steht allerdings noch aus.

Diese lässt auf sich warten, weil der 18-Jährige offenbar mehrere attraktive Optionen besitzt. Auch Juventus Turin soll sein Angebot nachgebessert haben. Nachdem die Italiener zunächst nicht bereit gewesen sein sollen, mehr als 30 Millionen Euro zu investieren, dürften sie ihre Haltung inzwischen geändert haben. Besonders reizvoll könnte für den 14-fachen bosnischen Nationalspieler (zwei Tore) die Aussicht auf eine tragende Rolle sein: Laut den Berichten wurde Alajbegović in den Gesprächen signalisiert, dass er bei Juventus von Beginn an eine wichtige Rolle in der Startformation einnehmen könnte.

Bei Chelsea gestaltet sich die Planung hingegen anders. Dort gilt der ehemalige Salzburger Unterschiedsspieler dem Vernehmen nach als langfristiges Zukunftsprojekt. Selbst eine zwischenzeitliche Leihe zu einem anderen Verein soll als mögliche Entwicklungsstation in Betracht gezogen werden.

Im Werben um den Offensivspieler scheint Napoli dagegen nur noch geringe Chancen zu besitzen. Fest steht bislang lediglich, dass Alajbegovic Leverkusen voraussichtlich wieder verlassen wird. Bayer hatte den Teenager nach dessen Jahr in Salzburg dank einer Rückkaufoption für acht Millionen Euro zurückgeholt und ihn bis 2031 an den Klub gebunden. Ein Pflichtspieleinsatz für die Rheinländer dürfte vor einem möglichen Wechsel allerdings vorerst nicht erfolgen.

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