„Großbritannien steht Schulter an Schulter mit der Ukraine, und unsere Unterstützung bleibt unerschütterlich“, erklärte Burnham. Russland dürfe am britischen Durchhaltewillen nicht zweifeln. London werde nicht nachlassen, bis ein dauerhafter und gerechter Frieden für die Ukraine erreicht sei.
Großbritannien kündigte zudem an, der Ukraine die Rechte an einer neuen Technik zur elektronischen Störung russischer Luftabwehrsysteme zu überlassen. Das an Drohnen befestigte Gerät mit dem Namen „Stone Cloak“ soll deren Ortung und Bekämpfung erschweren. Tausende der Geräte wurden nach britischen Angaben bereits an die Ukraine geliefert.
Ukraine: Zwölf Verletzte bei Drohnenangriff auf Belgorod
Bei einem Drohnenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze werden nach Behördenangaben zwölf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder. Dies teilen die regionalen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Mehrere Wohnungen in einem Wohnhaus und über 15 Autos seien in Brand geraten. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht nicht unabhängig überprüfen.
Russische Drohne trifft Supermarkt – Kind tot
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Supermarkt in der nordukrainischen Stadt Tschernihiw sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sei ein zehnjähriges Kind, berichtet die „Kyiv Post“ unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich.
Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung von Tschernihiw, Dmytro Bryschynskyj, traf die Drohne einen Supermarkt der Kette ATB.
Zuvor hatten russische Streitkräfte am Sonntagnachmittag die südukrainische Stadt Saporischschja mit gelenkten Fliegerbomben angegriffen. Dabei wurde den Behörden zufolge ein Mensch getötet, sechs weitere wurden verletzt.
Kampfjet schießt erneut Drohne über Rumänien ab
Die rumänische Luftwaffe hat weitere fremde Drohnen im eigenen Luftraum abgeschossen. Nachdem der Pilot eines rumänischen F-16-Kampfjets am Freitag ein derartiges Fluggerät im Osten des Landes mit einer Rakete eliminiert hatte, kam es am Samstag und am Sonntagmorgen zu weiteren Abschüssen von Drohnen, die in rumänisches Hoheitsgebiet eingedrungen waren. Das teilte das rumänische Verteidigungsministerium auf seiner Webseite mit. Erste Anzeichen deuten auf eine russische Herkunft der Flugobjekte hin.
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