
Amourös: Julia Stemberger als Charlotte (rechts) mit Nils Arztmann als Teo, dahinter: Sona MacDonald am (Chanson-)Mikrofon in Stefan Zweigs „24 Stunden im Leben einer Frau“ in Reichenau.
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Lalo Jodlbauer, Lalo Jodlbauer
Mit rotem Samt und grünen Palmen, mit Jazz im Hintergrund und Chansons am Bühnenrand und: mit einem groß aufspielenden Schwesternpaar im kleinen, feinen Ensemble bringen die Festspiele Reichenau heuer Stefan Zweig auf die Bühne. Und erzählen von einem (anderen) Leben.
Ein Grand Hotel mit Pianobar und Kübelpalmen, mit Schrankkoffern in der Lobby und Jazzbesen im ersten Stock. Und dazwischen? Ein weites Land. Nicht Schnitzler, sondern Zweig hat Gordon Greenberg da auf die (Rund-)Bühne im Neuen Spielraum gestellt. Und „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“ zu zwei Stunden Seelenspiel eingedampft.