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28.02.
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28.02.
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Die Wahrheit über Rügenwalder Mühle
ESSEN UND TRINKEN, D 2023
Die Wahrheit über Rügenwalder Mühle
Wurst und Schinken seit 1834 – und heute Marktführer für pflanzlichen Fleischersatz: Produktentwickler Sebastian Lege deckt die Tricks von Rügenwalder Mühle auf. Rügenwalder Mühle ist ein norddeutsches Familienunternehmen – und dennoch in jedem Supermarktregal zu finden. Unterscheiden sich die Produkte überhaupt von der Massenware einer skandalreichen Branche – und wie gut ist das vegetarische und vegane Sortiment wirklich?
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30.07.
15:45
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ESSEN UND TRINKEN Die Tricks von dm, Rossmann & Co., D 2025
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Proteinriegel, Honigwaffeln, Pistaziencreme und Gemüseburger: Sebastian Lege nimmt Lebensmittel aus Drogerien unter die Lupe. Drogerien steigen immer stärker in das Geschäft mit Lebensmitteln ein. Dank günstiger Eigenmarken werden sie zu einem echten Konkurrenten für Supermärkte und Discounter. Sebastian Lege deckt auf, welche Tricks Rossmann, dm, Müller und Co. dabei nutzen. Honigwaffeln sind fester Bestandteil des Sortiments in Drogeriemärkten und Bioläden. Die Verpackungen werben mit viel Honig und bester Bioqualität. Doch die Lebensmittelindustrie ersetzt Honig oft durch günstigere Alternativen. Sebastian Lege zeigt, wie aus Glukosesirup und Gerstenmalz ein mit wenig Honig verfeinerter Honigersatz wird. So können Hersteller Kosten sparen, während das Produkt weiterhin als honighaltig beworben wird. Drogerien bieten ein reichhaltiges Angebot an Brotaufstrichen in Bioqualität an. Die edel anmutende Pistaziencreme erfreut sich seit dem Trend um Dubai-Schokolade und Co. größter Beliebtheit. Tatsächlich ist der Pistazienanteil in den Cremes oft gering. Pistaziencreme besteht größtenteils aus Fett und Zucker und ähnelt damit stark einer klassischen Nuss-Nougat-Creme. Dennoch zeigen Studien: Viele Verbraucher halten Lebensmittel aus Drogerien für gesünder als die aus dem Discounter. Sebastian Lege deckt auf, wie die Drogerien das ausnutzen und bei ihren Produkten sparen. Fast jede Drogerie hat mittlerweile eine eigene Abteilung für Fitness- und Sportlernahrung. Besonders beliebt sind proteinreiche Lebensmittel, allen voran Proteinriegel. Als Snack für Sportler versprechen sie eine hohe Eiweißversorgung bei gleichzeitig geringer Kalorienzufuhr. Sebastian Lege zeigt, mit welchem Trick die Lebensmittelindustrie dieses Versprechen einhält. Das Zauberwort heißt: Füllstoff. Dieser taucht in Form von Polydextrose auf vielen Zutatenlisten von Proteinriegeln auf. Polydextrose schafft Volumen, ohne zusätzliche Kalorien zu liefern. Was auf den ersten Blick praktisch klingt, entpuppt sich oft als geschickte Verkaufsstrategie. Hersteller lassen sich Proteinriegel und proteinreiche Lebensmittel teurer bezahlen als ähnliche Produkte ohne extra Protein. Ob Lebensmittel mit extra viel Protein in einer normalen Ernährung überhaupt sinnvoll sind, klären die „Besserwisser“ Lilly Temme und Flo Reza. Gemüseburger gelten als gesunde Fleischalternative. Verkauft werden sie im Drogeriemarkt in Pulverform. Die Mischungen sind lange haltbar und mit Wasser einfach zuzubereiten. Doch wie viel Gemüse steckt eigentlich im Gemüseburger? Sebastian Lege nimmt die Pulvermischung auseinander. Dabei zeigt sich: Viel Gemüse findet sich nicht im sogenannten Gemüseburger. Nur geringe Anteile an Karotten, Zwiebeln und Lauch. Dafür steckt vor allem Getreide in den Fertigprodukten. Sebastian Lege baut das Burgerpulver nach und deckt auf, warum sich hinter der Bezeichnung Gemüseburger eigentlich Getreideburger verstecken.
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30.07.
16:30
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ESSEN UND TRINKEN Die Tricks von ja!, gut&günstig & Co., D 2025
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Günstige Produkte haben es in sich: Sebastian Lege deckt die Tricks der Lebensmittelindustrie auf, die spart, wo sie kann. Am liebsten Zeit und teure Zutaten. Sebastian Lege zeigt, wie Firmen günstige Produkte herstellen. Sie strecken Leberkäse, Senf, Multivitamindrinks und Schokodesserts mit günstigen Inhaltsstoffen. Multivitamingetränke sind eine Erfolgsgeschichte made in Germany. Dort erfand die Firma Eckes 1979 den ersten Multivitaminsaft. Der Gedanke dahinter: Vitamine lassen das Produkt gesünder erscheinen. Heutzutage sind Multivitaminsäfte die drittbeliebteste Saftkategorie hierzulande, gleich nach Apfel und Orange. Das Verkaufsargument „Vitamine“ funktioniert. Sebastian Lege weiß, wie viel Gutes aus der Frucht wirklich in den knallorangen Multigetränken steckt. In seinem Labor baut er eines nach. Am Ende ist es – trotz bunter Obstbilder und einem halben Dutzend Vitamine – nicht gesünder als eine Limonade. Darin stecken viel Zucker, Wasser und Fruchtsaftkonzentrate. Worauf Sie am Fruchtsaftregal achten sollten und warum mehr Vitamine nicht immer besser sind, erklärt Sebastian Lege. Leberkäse ist eines der günstigsten fleischhaltigen Aufschnittprodukte. Nur wenige Leberkäsevarianten haben wirklich Leber in ihrer Rezeptur. Der Name stammt vor allem von der Laibform, in der das Produkt hochbackt. Besonders beliebt ist Leberkäse für seine weiche und doch bissfeste Konsistenz. Sebastian Lege weiß: Die entsteht durch Kuttern von sehr viel Wasser, etwas Fleisch und wenig Fett. Unmöglich ohne eine Geheimzutat der Industrie: Phosphate. Der Lebensmitteltechniker baut einen Leberkäse in seiner Werkstatt nach und zeigt, wie die Lebensmittelindustrie viel Masse mit geringem Einsatz schafft. Cremedessert – schon der Name verspricht: samtweiche Konsistenz und viel gute Schlagsahne. Doch es gibt einen Grund, warum sich nicht jede Schokocreme „Pudding“ nennen darf. Die meisten Produkte enthalten zwar Milch und Kakao, jedoch oft in fettarmer Variante. Den spart sich die Lebensmittelindustrie. Was die vielen Zutaten stattdessen aneinanderbindet und das cremige Mundgefühl ausmacht, das weiß Sebastian Lege. In seiner Werkstatt stellt er selbst eine Schokocreme nach Vorbild von „Dany Sahne“, „Grand Dessert“ und Co. her und verrät: Es sind vor allem Bindemittel Trumpf. Carrageen und modifizierte Stärke halten die Zutaten zusammen. Senf ist ein Traditionsprodukt und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Die Grundzutaten für Senf haben sich in all der Zeit kaum verändert: Senfsaat, Wasser, Essig und Gewürze sind die Basis für die beliebte Gewürzsauce. Dennoch gibt es Senf in verschiedenen Geschmacksnoten, Qualitäten und mit immensen Preisunterschieden. Sebastian Lege weiß: Das Mischverhältnis ist entscheidend. So enthalten Senfe unterschiedliche Mengen an Saat und geschmacksgebenden ätherischen Ölen. Auch Produktionsbedingungen wie mehr Zeit zum Fermentieren oder eine Kaltvermahlung der Zutaten können einen großen Unterschied bei Sensorik und Geschmack ausmachen. Sebastian Lege zeigt, wie wenig Senfmehl in einem günstigen Senf noch enthalten ist.
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30.07.
17:15
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ESSEN UND TRINKEN Miese Mikrowellen-Snacks, D 2024
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Mikrowellenprodukte machen schnelles Essen ohne Kochen möglich. Sebastian Lege deckt auf, wie die Lebensmittelindustrie damit ordentlich Profit macht. Ob Popcorn, Pommes, Kuchen oder Reis: In der Mikrowelle sind viele beliebte Fertig-Snacks in weniger als fünf Minuten fertig. Sebastian Lege baut sie nach und zeigt, wie Hersteller mit günstigen Ersatzzutaten, dubiosen Nutri-Scores und hohen Preisen tricksen. Kein Filmabend ohne Popcorn! Wie praktisch, dass der Mais-Snack in der Mikrowelle gerade einmal zwei Minuten braucht. Ob süß, salzig oder mit Käse: Die Lebensmittelindustrie hat für jeden etwas im Angebot. Doch wie kommt der Geschmack auf das gepuffte Korn? Sebastian Lege wagt einen Blick in die kleinen Tütchen und zeigt, was drinsteckt: Butter oder Karamell? Fehlanzeige. Stattdessen setzen die Hersteller auf günstiges Fett, jede Menge Zucker und ein umstrittenes Aroma. Mehl, Eier, Milch, Butter und jede Menge Geduld – das sind typische Backzutaten. Doch es geht auch ohne! Für Tassenkuchen aus der Mikrowelle braucht es nur eine Tasse, einen Schuss Milch und eine kleine Tüte Pulver. Weder Fett noch Eier sind nötig. Wie kann daraus ein Kuchen entstehen? Und warum hat er eine so spezielle Konsistenz? Produktentwickler Sebastian Lege greift tief in die Trickkiste und baut eine Backmischung nach, die in nur wenigen Minuten in der Mikrowelle zum süßen Tassenkuchen wird. Dabei kann man Tassenkuchen auch schnell zu Hause selbst zubereiten – ganz ohne Zusatzstoffe. Wie das gelingt, weiß Sebastian Lege. Reis ist gesund, macht lange satt und ist die ideale Beilage. Der einzige Nachteil: die lange Zubereitungszeit. Die Lebensmittelindustrie schafft Abhilfe – mit Expressreis aus der Mikrowelle. Das Versprechen: nahrhafter Reis mit frischem Gemüse in nur drei Minuten heiß auf dem Tisch. Bleiben da am Ende noch gesunde Nährstoffe übrig? Sebastian Lege zeigt, welches Verfahren die Lebensmittelindustrie anwendet – und warum die vorgekochten Produkte monatelang ungekühlt haltbar sind. Ob im Restaurant, am Imbiss oder zu Hause im Ofen: Pommes sind ein allseits beliebter Klassiker unter den Kartoffelprodukten. Im Supermarkt finden sich mittlerweile auch Pommes für die Mikrowelle. In nur wenigen Minuten sollen die Fritten heiß und knusprig sein. Doch die abgepackten Portionen sind klein und alles andere als ein Schnäppchen. Dafür verspricht der Nutri-Score A ein vergleichsweise nahrhaftes Produkt. Wie kann das sein? Sebastian Lege zeigt, was drinsteckt – und wie die Lebensmittelindustrie trickst.
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31.07.
09:00
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besseresser
ESSEN UND TRINKEN Die Tricks der Gastro-Industrie, D 2024
besseresser
Lieferdienste, Kantinen und Restaurants bieten immer häufiger vorgefertigte Produkte der Lebensmittelindustrie an. Sebastian Lege zeigt, wie die Gastronomie trickst. Currywurst, Maultaschen, Eis und Hühnerbrühe: Die vorgefertigten Industrieprodukte sind schnell in der Zubereitung und kostengünstig. Das lohnt sich für viele gastronomische Betriebe, die wegen Personalmangels und teurer Einkaufspreise in der Krise stecken. Regelmäßig landet die Currywurst unter den Top 3 der beliebtesten Gerichte in deutschen Kantinen. Unzählige Wurstbuden bieten den Klassiker ebenfalls an. Da könnte man meinen, bei der großen Auswahl müsste die geschmackliche Vielfalt groß sein. Ist sie aber nicht: Denn häufig landet fix und fertige Currywurstsoße aus XXL-Eimern auf der Wurst. Die Großpackungen sind im Einkauf günstig und sparen den Gastronomen viel Zeit. Sebastian Lege zeigt, was in den Fertigsoßen aus dem Eimer wirklich steckt. Maultaschen sind ein beliebtes Gericht in Restaurants – nicht nur im Süden der Republik. Mit der veganen Variante des Klassikers können Restaurants im Handumdrehen ihre Speisekarte um eine vegane Option erweitern. Die Lebensmittelindustrie bietet dafür praktische Tiefkühlpackungen für die Gastronomie an. Und die vegane Variante lohnt sich doppelt: Anstatt Fleischfüllung steckt Weizeneiweiß in den Maultaschen. Ein beliebter Rohstoff der Industrie, denn Weizeneiweiß verdirbt nicht, lässt sich einfach verarbeiten und ist im Einkauf wesentlich günstiger als Hackfleisch. Trotzdem sind in Gastronomie und Handel vegane Fleischersatzprodukte häufig teurer als das Original mit Fleisch. Sebastian Lege deckt auf, woran das liegt. Besitzer von Eisdielen überbieten sich oft in ihrem Angebot: Dutzende Eissorten, exotische Geschmäcker und knallige Farben sollen die Kunden anlocken. Häufig steckt dahinter keine echte Handwerkskunst, sondern günstige Massenware der Lebensmittelindustrie. Mit Pulvermischungen für Speiseeis lässt sich auch von ungelerntem Personal im Handumdrehen eine Vielzahl verschiedener Eissorten herstellen. Darin finden sich billige Zutaten und künstliche Aromen. Trotz Pulvermischung darf dieses „Industrie-Eis“ als „selbst- oder hausgemacht“ verkauft werden. Sebastian Lege zeigt, wie das Pulver hergestellt wird und wie die Gastronomie damit Zeit und Geld spart – zum Nachteil der Verbraucher. Hühnerbrühe gilt seit Generationen als gesundes Heilmittel bei Erkältungen. Auch in Großküchen, Krankenhäusern und Seniorenheimen steht sie oft auf dem Speiseplan. Dabei wird in Großküchen nur noch selten wirklich ein Huhn ausgekocht und die Suppe frisch zubereitet. Zum Einsatz kommen Convenience-Produkte. Die Lebensmittelindustrie verkauft Hühnerbrühe in Pulverform in riesigen Eimern, aus denen schnell und günstig Hunderte Liter Suppe hergestellt werden können. Auch wenn diese Pulver nur noch wenig mit dem Original zu tun haben, wirbt die Lebensmittelindustrie mit dem gesunden Image. Sebastian Lege weiß, wie die Hersteller der Convenience-Suppen bei den Zutaten sparen.
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31.07.
09:45
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ESSEN UND TRINKEN Die Tricks von dm, Rossmann & Co., D 2025
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Proteinriegel, Honigwaffeln, Pistaziencreme und Gemüseburger: Sebastian Lege nimmt Lebensmittel aus Drogerien unter die Lupe. Drogerien steigen immer stärker in das Geschäft mit Lebensmitteln ein. Dank günstiger Eigenmarken werden sie zu einem echten Konkurrenten für Supermärkte und Discounter. Sebastian Lege deckt auf, welche Tricks Rossmann, dm, Müller und Co. dabei nutzen. Honigwaffeln sind fester Bestandteil des Sortiments in Drogeriemärkten und Bioläden. Die Verpackungen werben mit viel Honig und bester Bioqualität. Doch die Lebensmittelindustrie ersetzt Honig oft durch günstigere Alternativen. Sebastian Lege zeigt, wie aus Glukosesirup und Gerstenmalz ein mit wenig Honig verfeinerter Honigersatz wird. So können Hersteller Kosten sparen, während das Produkt weiterhin als honighaltig beworben wird. Drogerien bieten ein reichhaltiges Angebot an Brotaufstrichen in Bioqualität an. Die edel anmutende Pistaziencreme erfreut sich seit dem Trend um Dubai-Schokolade und Co. größter Beliebtheit. Tatsächlich ist der Pistazienanteil in den Cremes oft gering. Pistaziencreme besteht größtenteils aus Fett und Zucker und ähnelt damit stark einer klassischen Nuss-Nougat-Creme. Dennoch zeigen Studien: Viele Verbraucher halten Lebensmittel aus Drogerien für gesünder als die aus dem Discounter. Sebastian Lege deckt auf, wie die Drogerien das ausnutzen und bei ihren Produkten sparen. Fast jede Drogerie hat mittlerweile eine eigene Abteilung für Fitness- und Sportlernahrung. Besonders beliebt sind proteinreiche Lebensmittel, allen voran Proteinriegel. Als Snack für Sportler versprechen sie eine hohe Eiweißversorgung bei gleichzeitig geringer Kalorienzufuhr. Sebastian Lege zeigt, mit welchem Trick die Lebensmittelindustrie dieses Versprechen einhält. Das Zauberwort heißt: Füllstoff. Dieser taucht in Form von Polydextrose auf vielen Zutatenlisten von Proteinriegeln auf. Polydextrose schafft Volumen, ohne zusätzliche Kalorien zu liefern. Was auf den ersten Blick praktisch klingt, entpuppt sich oft als geschickte Verkaufsstrategie. Hersteller lassen sich Proteinriegel und proteinreiche Lebensmittel teurer bezahlen als ähnliche Produkte ohne extra Protein. Ob Lebensmittel mit extra viel Protein in einer normalen Ernährung überhaupt sinnvoll sind, klären die „Besserwisser“ Lilly Temme und Flo Reza. Gemüseburger gelten als gesunde Fleischalternative. Verkauft werden sie im Drogeriemarkt in Pulverform. Die Mischungen sind lange haltbar und mit Wasser einfach zuzubereiten. Doch wie viel Gemüse steckt eigentlich im Gemüseburger? Sebastian Lege nimmt die Pulvermischung auseinander. Dabei zeigt sich: Viel Gemüse findet sich nicht im sogenannten Gemüseburger. Nur geringe Anteile an Karotten, Zwiebeln und Lauch. Dafür steckt vor allem Getreide in den Fertigprodukten. Sebastian Lege baut das Burgerpulver nach und deckt auf, warum sich hinter der Bezeichnung Gemüseburger eigentlich Getreideburger verstecken.
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31.07.
10:30
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ESSEN UND TRINKEN Die Wahrheit über Iglo, D 2024
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„Captain Iglo“ gilt als Werbeikone. Dank ihm ist Iglo zur beliebtesten Marke im Tiefkühlfach geworden. Sebastian Lege zeigt, mit welchen Tricks Iglo unser Vertrauen gewonnen hat. Kaum eine Marke steht so sehr für Tiefkühlgerichte wie Iglo. So gut wie jeder kennt die Fischstäbchen, den Spinat mit dem Blubb und das Schlemmerfilet. Sebastian Lege, Florian Reza und Lilly Temme lüften das Geheimnis von Iglos Erfolg. Die Geschichte von Iglo beginnt mit der Erfindung der Tiefkühlkost. 1912 reist der Entdecker und Geschäftsmann Clarence Birdseye in die nordamerikanische Arktis. Dort beobachtet er die Inuit, wie sie Fisch an der eiskalten Luft einfrieren. Das inspiriert ihn: Er erfindet den ersten Schockfroster. Damit friert er die ersten Lebensmittel so ein, dass sie nach dem Auftauen wieder fast genauso schmecken wie vorher. Die Tiefkühlindustrie ist geboren. Eines der ersten Tiefkühlprodukte: Fischstäbchen. Der Konzern Unilever steigt ein und übernimmt die Idee für Europa. Seit 1961 gibt es die berühmten Iglo-Fischstäbchen zu kaufen. Bis heute ist Iglo die beliebteste Marke für Tiefkühlfisch in Deutschland. Sind die Produkte wirklich so besonders? Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, ob es Unterschiede zur Konkurrenz gibt und wie sie sich im Geschmackstest schlagen. Mit überraschendem Ergebnis. Eine frühe Erfolgsstrategie von Iglo: Es richtet seine Produkte an Kindern und Müttern aus. Das Unternehmen schafft es, eigentlich unbeliebte Lebensmittel wie Fisch selbst an die Kleinsten zu verkaufen. 1961 gelingt Iglo der nächste Coup: der Rahmspinat „mit dem Blubb“. Vorher bitterer Spinat wird zum gesunden und leckeren Gemüse. Sebastian Lege zeigt, was eigentlich im Rahmspinat mit dem Klecks steckt. Denn Sahne allein sorgt nicht dafür, das beliebteste Tiefkühlgemüse Deutschlands zu werden. In den 1990er-Jahren stößt das Unternehmen auf neue Probleme. Die Kabeljau-Fischerei im Atlantik hat die Fischbestände an den Rand des Aussterbens gebracht. Ein neuer Fisch muss in die Panade. Der Alaska-Seelachs bildet seitdem die Basis für viele Iglo-Produkte. Mit dem neuen Fisch kommt auch ein neues Versprechen: Nachhaltig soll die Fischerei sein. Dafür gründet Unilever gemeinsam mit dem MSC eine neue Organisation: den Marine Stewardship Council . Das MSC-Siegel soll dafür sorgen, dass die Meere geschont werden. Die „besseresser“ Lilly Temme und Florian Reza nehmen das Siegel unter die Lupe und finden heraus, was es wirklich bringt. In den frühen 2000ern geht es für Iglo turbulent weiter. Unilever trennt sich von der Marke, es folgen mehrere Verkäufe an andere Unternehmen. Mit den neuen Inhabern kommen auch neue Produkte: Unter dem Label „Green Cuisine“ will Iglo mit vegetarischen und veganen Fertiggerichten neue Zielgruppen anlocken. Sebastian Lege vergleicht die neuen Produkte mit der bestehenden Konkurrenz. Dabei fällt auf: Vegetarische Iglo-Fertiggerichte sind oft nicht ganz ausgereift. Ein Grund dafür ist die komplizierte Entwicklung von neuen Fleisch- und Fischersatzprodukten. In Berlin zeigt Experte Adam Erdös, wie Fleischersatz entwickelt wird und warum das so schwierig ist.
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31.07.
11:15
31.07.
11:15
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ESSEN UND TRINKEN Fragwürdiges US-Food, D 2024
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Sebastian Lege nimmt Produkte aus den USA unter die Lupe. Er deckt auf, wie die Lebensmittelindustrie bei Bacon, Root Beer, Mac and Cheese und Erdnussbutter-Cups trickst. Geröteter Bacon, gestreckte Peanutbutter-Cups, Käsemakkaroni ohne Käse und Root Bier, in dem vor allem Zucker statt Tradition steckt: Sebastian Lege nimmt vier beliebte US-Produkte auseinander. Bacon gehört zu einem klassischen amerikanischen Frühstück dazu. Auch in Deutschland ist er als Frühstücksspeck sehr beliebt. Die Supermarkt-Version ist lange haltbar und behält auch nach dem Erhitzen seine rosa Farbe. Möglich macht das das Pökelsalz Natriumnitrit. Das ist nicht unbedenklich. Denn beim Erhitzen ab 130 Grad verwandelt sich Natriumnitrit in gefährliche Nitrosamine. Die Peanut Butter Cups von Reeses sind ein Importschlager aus den USA. Auch deutsche Hersteller sind auf den Trend aufgesprungen und bieten Süßigkeiten mit Erdnussbutter an. Dabei nutzen viele Hersteller statt guter Erdnussbutter Erdnussbuttercreme: Die muss nur zur Hälfte aus Erdnussmus bestehen und wird mit billigem Pflanzenfett gestreckt. Teilweise bestehen die Süßigkeiten zur Hälfte aus Zucker. Makkaroni mit Käse – kurz: Mac and Cheese – sind eigentlich gar keine amerikanische Erfindung, sondern sie stammen ursprünglich aus Italien. Sebastian Lege deckt auf, wie die Industrie billige Instantpulver herstellt, die wenig bis gar keinen echten Käse enthalten. Und er zaubert aus wenigen, frischen Zutaten leckere selbst gekochte Mac and Cheese. Urige Fässer auf den Dosen, ein ansprechender Name und eine lange Geschichte: Root Beer steht für Tradition. Früher wurde das Getränk aus Wurzeln gebraut – heute ist von der traditionellen Herstellung nicht mehr viel übrig geblieben. Sebastian Lege baut industrielles Root Beer nach und benötigt dafür zahlreiche Zusatzstoffe.
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31.07.
12:00
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ESSEN UND TRINKEN Die Tricks in Coca-Cola, Maggi und Co., D 2024
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Coca-Cola, Kellogg’s, Maggi: Sebastian Lege deckt die Tricks der größten Lebensmittelkonzerne auf. Wie hat Coca-Cola es geschafft, so unendlich beliebt zu werden? Sebastian Lege reist bis nach Mexiko und stellt dort Erschütterndes fest. Der Maggi-Würfel wird global vermarktet und hat den Geschmack auf der ganzen Welt geprägt. Er enthält aber zu viel Salz. Kellogg’s hat die weltweite Frühstückskultur nachhaltig verändert. Nährstoffarme Maisflocken werden mit viel Zucker gepimpt. Sebastian Lege lüftet auf drei Kontinenten die krassesten Tricks der größten Marken. Eine der ikonischsten Marken der Welt: Coca-Cola. Es gibt kaum einen Winkel, in dem die berühmte, dunkle Brause in ihrer markanten Flasche nicht zu finden ist. Jeder kennt die süße Limonade, von der es mehrere Varianten gibt: classic, light, mit oder ohne Zucker. Mit Vanille-, Kirsch- oder Himbeergeschmack. Mit oder ohne Koffein. In der Dose, der Glas- oder Plastikflasche. Groß oder klein. Die Menschen scheinen süchtig nach der „Welt-Droge“: Aber wie hat es die Coke geschafft, so unendlich beliebt und so weitverbreitet zu sein? Sebastian Lege reist bis nach Mexiko und stellt dort Erschütterndes fest. Der Brühwürfel von Maggi war jahrzehntelang nicht aus „Muttis Küche“ wegzudenken, denn mit dem kleinen praktischen Helfer sind viele Gerichte oder einfache Suppen schnell und unkompliziert herzustellen. Keine Frage, der Maggi-Würfel hat seinen festen Platz in der deutschen Küchenkultur – aber kaum einer weiß, dass er auch in vielen anderen Ländern in jedem Vorratsschrank steht. Die Geschmacksbombe ist ein regelrechter Exportschlager und hat eine weltweit beispiellose Erfolgsgeschichte hinter sich. Der Würfel wird global vermarktet. Und hat damit den Geschmack auf der ganzen Welt geprägt. Wie hat es Maggi geschafft, die Welt zu erobern? Ein Frühstück ohne Cornflakes gibt es kaum. So etwas können sich die meisten Kinder gar nicht mehr vorstellen, vor allem nicht in den USA. Dort hat der Konzern die Frühstückskultur nachhaltig verändert und danach die ganze Welt erobert und das Frühstück auch für uns revolutioniert. Im Schnitt isst jeder Deutsche im Jahr ein Kilogramm Cornflakes. Sebastian Lege weiß: Cornflakes sind aus einem Zufall heraus entstanden. Der Lebensmittelentwickler zeigt in seinem Experiment, woraus die Flocken eigentlich bestehen.