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Fit für die Badewanne
Wasserdichtes iPad mini mit OLED-Bildschirm soll in Kürze erscheinen
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Apple könnte seine iPad-Reihe erstmals um ein Modell mit offizieller Wasserresistenz erweitern. Nach aktuellen Berichten arbeitet das Unternehmen wohl an einer entsprechenden Überarbeitung des nächsten iPad mini, das voraussichtlich bereits im Herbst vorgestellt werden soll. Bislang verfügen ausschließlich ausgewählte iPhone- und Apple-Watch-Modelle über einen zertifizierten Schutz gegen Wasser und Staub, während iPads offiziell nicht für den Einsatz in feuchten Umgebungen ausgelegt sind.
Dem Vernehmen nach beschäftigt sich Apple bereits seit Längerem mit der Abdichtung des kompakten Tablets. Im Mittelpunkt steht dabei ein neu entwickeltes Lautsprechersystem, das auf die bislang üblichen Öffnungen im Gehäuse verzichten könnte. Stattdessen soll das Chassis selbst als Klangkörper dienen. Ein entsprechendes Patent für eine solche Audiolösung hatte sich Apple bereits vor einigen Jahren sichern lassen. Auch der USB-C-Anschluss müsste für einen wirksamen Wasserschutz entsprechend abgedichtet werden.
Noch ist aber unklar, welche Schutzklasse das kommende iPad mini möglicherweise erreichen soll. Beim iPhone kommen je nach Modell umfangreiche Dichtungen und spezielle Klebstoffe zum Einsatz, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die Apple Watch verfügt zusätzlich über eine Funktion, mit der eingedrungene Flüssigkeit mithilfe von Schallwellen aus dem Lautsprecher entfernt wird.
Eine wasserresistente Ausführung könnte das iPad mini insbesondere für Nutzer attraktiver machen, die ihr Tablet unterwegs oder in Umgebungen einsetzen, in denen Feuchtigkeit eine Rolle spielt. In diesem Bereich konkurriert das Gerät unter anderem mit E-Book-Readern, von denen einige bereits über zertifizierte Schutzklassen gegen Wasser verfügen.
Neben einer verbesserten Widerstandsfähigkeit soll das nächste iPad mini weitere technische Änderungen erhalten. Branchenberichten zufolge plant Apple den Einsatz eines OLED-Displays, das gegenüber den bisherigen LCD-Panels unter anderem höhere Kontraste, tiefere Schwarztöne und eine effizientere Energieverwaltung ermöglicht. Gleichzeitig könnte der Wechsel auf die neue Displaytechnik eine etwas schlankere Bauweise erlauben.
Die Einführung eines OLED-Bildschirms würde zudem in Apples langfristige Strategie passen, weitere Produktreihen auf diese Technologie umzustellen. Derzeit setzt das Unternehmen OLED bereits beim iPad Pro mit 11- und 13-Zoll-Display ein. Künftig sollen auch weitere iPads sowie zusätzliche MacBook-Modelle mit entsprechenden Panels ausgestattet werden. Eine offizielle Bestätigung der Pläne liegt allerdings bislang nicht vor.