Drama
Eigentlich wollte er nur einen Brief einwerfen. Doch dann läuft Harold Fry durch ganz England. Die Verfilmung von Rachel Joyces internationalem Bestseller über einen Mann, der losläuft – und dabei eine ganze Bewegung auslöst. Der britische Oscar-Preisträger Jim Broadbent trägt dieses ungewöhnliche Roadmovie mit einer Darstellung, die zwischen Zerbrechlichkeit und stiller Entschlossenheit pendelt. Regisseurin Hettie Macdonald verfilmt den internationalen Bestsellerroman von Rachel Joyce mit leiser Präzision und einem feinen Gespür für die großen Fragen im Kleinen. Ein Film über einen Mann, der losgeht – und dabei sich selbst entgegenläuft.


Mit Jim Broadbent, Penelope Wilton, Linda Bassett, Earl Cave, Joseph Mydell, Daniel Frogson, Monika Gossmann, Naomi Wirthner, Joy Richardson, Nina Singh, Paul Thornley, Andrew Leung, Claire Rushbrook, Nick Sampson, Tigger Blaize, Howard Grace, Leila Temirzhanova, Brian Male









Inhalt


Der pensionierte Versicherungsangestellte Harold Fry lebt ein stilles, zurückgezogenes Leben an der Seite seiner Frau Maureen in der südenglischen Provinz. Bis ein unerwarteter Brief alles verändert: Seine frühere Kollegin und enge Freundin Queenie Hennessy schreibt ihm aus einem fernen Hospiz. Harold schreibt zurück. Doch auf dem Weg zum Briefkasten hält er inne – und geht einfach weiter. Getrieben von dem stillen, fast irrationalen Glauben, Queenie durch seinen Fußmarsch am Leben erhalten zu können, macht er sich auf: zu Fuß, über Hunderte von Kilometern, vom Süden Englands bis an die schottische Grenze. Was als einsamer Aufbruch beginnt, wird zu einer Bewegung. Als ein Journalist Harold heimlich fotografiert und die Geschichte publik macht, schließen sich ihm Fremde an, Briefe erreichen ihn unterwegs, ein ganzes Land blickt auf diesen einen Mann in Wanderschuhen. Doch je lauter das Echo wird, das Harold auslöst, desto lauter werden auch die Fragen, die er lange verdrängt hat: über seinen Sohn David , über Schuld, Verlust und das, was er im Leben wirklich sucht.