398 Millionen Nettogewinn, aber der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde gesenkt: Das sind die wichtigsten, aktuellen Halbjahres-Zahlen des Magna-Konzerns.
Der vom gebürtigen Steirer Frank Stronach gegründete kanadische Fahrzeugzulieferer Magna International hat heuer nach einem starken zweiten Quartal im gesamten ersten Halbjahr sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis gesteigert. Der dem Konzern zurechenbare Nettogewinn war mit 457 Mio. US-Dollar (398,22 Mio. Euro) niedriger als die 525 Millionen der Vorjahresperiode, wie Magna am Freitag mitteilte.
Im ersten Quartal hatte der Konzern noch Verluste geschrieben.
Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 21,4 Mrd. Dollar (18,65 Mrd. Euro). Zu dem Anstieg beigetragen hätten Währungseffekte, konkret die Schwächung des US-Dollars gegenüber verschiedenen Währungen, sowie im Jahr 2025 gestartete Programme, u.a. im Komplettfahrzeug-Bereich. Der bereinigte operative Gewinn (adjusted EBIT) stieg um 32 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar (1,05 Mrd. Euro).
So laufen die Komplettfahrzeuge wie bei Magna Steyr
Die Verkaufserlöse bei den Komplettfahrzeugen, wie sie bei Magna Steyr in Graz (Steiermark) produziert werden, fielen von 2,5 Mrd. auf knapp 2,4 Mrd. Euro. Das EBIT des Segments betrug 69 Mio. Euro, nach 72 Mio. in den ersten sechs Monaten 2025.
Der Ausblick für das Gesamtjahr wird leicht gesenkt. Die Konzernspitze geht jetzt von Verkaufserlösen zwischen 41,3 und 42,5 Mrd. Euro aus. Die bereinigte EBIT-Marge soll zwischen 6,3 und 6,6 Prozent zu liegen kommen.