Frankreich trennt sich öffentlichkeitswirksam vom umstritten Daten-Konzern Palantir und setzt auf einen heimischen Herausforderer. Doch der Konkurrent ist klein und der Vertrag mit dem US-Konzern läuft noch drei Jahre.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hatte im Juni erklärt, dass seine Regierung die Zusammenarbeit mit Palantir beenden will – ausgerechnet während des G7-Gipfels in Frankreich und der
Pariser Technologiekonferenz VivaTech. Als Ersatz benannte er ChapsVision, ein weitgehend unbekanntes Unternehmen aus den westlichen Pariser Vororten.
Palantir, 2003 vom Milliardär Peter Thiel mitgegründet und heute mit rund 293 Milliarden US-Dollar bewertet, ist tief im Sicherheitsapparat westlicher Staaten verankert. Das Unternehmen arbeitet
mit dem französischen Inlandsgeheimdienst DGSI, der Londoner Polizei und dem polnischen Militär zusammen.
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wallstreetONLINE Redaktion
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