Nach drei Siegen ohne Gegentreffer zum Start in die (Europa-)Cup-Bewerbe musste sich Bundesliga-Vizemeister SK Sturm Graz beim Auftakt in die neue Spielzeit im heimischen Oberhaus mit einem 1:1 begnügen. Wlodarczyk brachte die „Blackies“, die nach Wiederbeginn Chancenwucher betrieben, bei „Angstgegner“ WSG Tirol zwischenzeitlich in Front, ehe Olakigbe noch vor der Pause ausglich. Nachfolgend die Stimmen der Steirer!

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Der Jubel bei Wlodarczyk und Co. war nicht von Dauer.

„…extrem unnötig“

Fabio Ingolitsch (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):

…über das Spiel: „Ich habe schon ein paar Fragezeichen im Kopf, ein paar Rätsel, wie man so ein Spiel nicht gewinnen kann am Ende des Tages. Der Gegner macht das brav, die haben sich reingehauen, die haben uns das Leben auch schwer gemacht in manchen Phasen und trotzdem, am Ende des Tages hatten wir unzählige Großchancen.

Wir gehen in Führung, kriegen dann in der einen Minute, in der wir in Unterzahl waren, mit dem einzigen Torschuss auf unser Tor das Gegentor. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit Riesenmöglichkeiten. Wir laufen ins Abseits, bringen den Ball nicht vorbei, bringen den Ball nicht aufs Tor. Das tut schon richtig weh, deswegen sind es einfach zwei verlorene Punkte, die einfach extrem unnötig waren. Das fühlt sich gerade nicht wirklich gut an, weder bei mir noch bei der Mannschaft, weil wir uns etwas anderes vorgenommen haben.“

…über den Rasen: „Der Rasen war natürlich nicht gut, aber der hat nichts damit zu tun, dass wir heute das Spiel nicht gewonnen haben, weil wir dominant waren, weil wir unzählige Großchancen hatten, weil wir nur einen Torschuss zugelassen haben, der ist leider drinnen. Heute wären viele Möglichkeiten da gewesen, mehrere Tore zu schießen, das haben wir nicht gemacht, deswegen übernehmen wir die Verantwortung dafür, dass wir nicht gewonnen haben.“

„…es hilft nicht“

Simon Seidl (Neuzugang SK Puntigamer Sturm Graz):

…über das Spiel: „Ich glaube, dass wir genug Chancen gehabt haben, auch ich selbst. Da heißt es einfach, dass man die Chancen reinmacht, das Spiel früher fertig macht. Wenn wir in Unterzahl das Gegentor kriegen, da müssen wir auch schauen, wenn wir einer weniger sind, dass wir sicher stehen. Aber ja, es hilft nicht, wir werden nach vorne schauen und weiter Gas geben.“

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Scheut kein Tackling, musste heute nach einer frühen gelben Karte aber zurückstecken: „JP“ Hödl.

„…kein schönes Spiel“

Jacob Peter Hödl (Mittelfeldspieler SK Puntigamer Sturm Graz):

…über das Spiel: „Ich glaube, auswärts in Tirol ist es nie einfach. Wir haben gewusst, was auf uns zukommt. Ein anderes Spiel, wie wir es in Europa hatten, weil es einfach eine ganz andere Atmosphäre, andere Verhältnisse sind. Ich finde, wir haben uns gute Chancen herausgespielt. Es war jetzt kein schönes Spiel, glaube ich, aber im Endeffekt, wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir trotzdem mit einem Sieg nach Hause gehen. So ist es leider nur bei einem Unentschieden geblieben.“

…über den Rasen: „Er ist anders. Das passt schon so. Wir haben nicht immer den allerbesten Rasen, aber das passt schon so. Der Rasen ist sicher nicht schuld, dass wir hier Unentschieden spielen, also von dem her ist der Rasen egal.“

…über das bevorstehende Spiel gegen Fenerbahce: „Wir haben jetzt den Fokus auf das nächste Spiel. Uns ist klar, wir müssen das Step-by-Step angehen. Und unser nächster Gegner ist Fenerbahce, darauf freuen wir uns riesig und da werden wir wieder alles reinhauen, dass wir dieses Spiel gewinnen.“

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Statement-Quelle: Sky Sport Austria
Fotocredit: GEPA-ADMIRAL