Ein Femizid ist die vorsätzliche Tötung einer Frau durch einen Mann aufgrund ihres Geschlechts bzw. aufgrund von „Verstößen“ gegen die traditionellen, sozialen und patriarchalen Rollenvorstellungen, die Frauen zugeschrieben werden. Femizide gehören daher zu den Hassverbrechen.

Die Definition geht auf die südafrikanische Soziologin und Autorin Diana Russell zurück, die 1976 eine der Ersten war, die den Begriff verwendete. Im Jahr 2025 waren es 16 Morde an Frauen, davon 16 Femizide. 

Quelle: Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)