Auftakt beim Aufsteiger für die SV Oberbank Ried! Damit kam es in Vorarlberg zum Duell der beiden letztjährigen 2.-Liga-Meister. Beim SC Austria Lustenau gab es für beide Mannschaften zum Bundesliga-Auftakt beim 1:1-Remis (1:1) jeweils einen Punkt. Dominik Weixelbraun (26.) brachte den Aufsteiger in Front, ehe Nasrawe (34.) den Ausgleichstreffer erzielte.

Nach sechs Jahren wieder zurück in Österreich: Stefan Schwab (r.)
Ausgeglichener Schlagabtausch mit Chancenplus der Wikinger
4.178 Zuseher sahen das BL-Comeback von Lustenau, die sich beinahe mit der Führung in der höchsten Spielklasse zurückmeldeten: Benjamin stand bei seinem vermeintlichen Führungstreffer im Abseits (2.). Kurz darauf musste Leitner bei einem Delaye-Freistoß eingreifen (4.). Mit Fortdauer der ersten Halbzeit übernahmen jedoch die Innviertler mehr und mehr das Kommando: Aisowieren scheiterte an Schierl (12.) und Chukwudi verfehlte nach zwei Standards jeweils nur knapp das Gehäuse (13./15.).
Aus dem Nichts schlugen dann aber die Hausherren zu: Soares fand Weixelbraun mit einer präzisen Flanke, der per Volley zur Führung traf (26.). Die Antwort der Wikinger ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nach feinem Doppelpass mit Bajic traf Nasrawe mit einem satten Flachschuss aus rund 20 Metern ins linke Eck zum verdienten Ausgleich (34.). Kurz vor der Pause verhinderte Schierl gegen Aisowieren sogar noch den Rieder Führungstreffer (45.+2).

Intensives Duell zwischen Dominik Weixelbraun (l.) und Rieds Oliver Sorg
Lucky Punch bleibt aus
Für kurze Zeit kamen die Vorarlberger mit mehr Schwung aus der Kabine und übernahmen zunächst das Kommando, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Dann schien die Partie zu kippen: Aisowieren legte für Rhodes auf, der per Direktabnahme in die rechte Ecke traf und die vermeintliche Rieder Führung besorgte (56.). Doch nach minutenlangem VAR-Check folgte die Ernüchterung – hauchdünnes Abseits, kein Tor.
In der Schlussphase blieb die Begegnung zwar offen, echte Hochkaräter waren jedoch Mangelware. Leitner vereitelte gegen Verinac (69.), ehe Ried in der Nachspielzeit nochmals alles nach vorne warf. Die größte Möglichkeit auf den Siegestreffer vergab Sissoko, der eine punktgenaue Rhodes-Flanke am Fünfer per Kopf verpasste (90.+2). So blieb es trotz einer engagierten Schlussoffensive der Innviertler beim Remis.
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Wir holen bei unserer Bundesliga-Rückkehr gegen die SV Ried einen verdienten Punkt.
Guter Auftritt zum Start! 🟢⚪#ALUSV | 1:1 | FT pic.twitter.com/H0FSv99Wt1
— SC Austria Lustenau (@AustriaLustenau) August 2, 2026
Fotocredit: Reinhard Schröckelsberger