Lermoos – Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem siebenjährigen Fußgänger hat am Montagabend in Lermoos zu einem Rettungseinsatz und einer Straßensperre geführt.
Ein 63-jähriger Deutscher war kurz vor 21 Uhr mit seinem Wagen auf der Ehrwalder Straße in Richtung Lermoos unterwegs. Auf Höhe eines dortigen Restaurants ereignete sich das Unglück: Ein siebenjähriger belgischer Bub überquerte gemeinsam mit seinem 13-jährigen Bruder die Fahrbahn, um von einem gegenüberliegenden Parkplatz zum Restaurant zu gelangen.
Der 63-jährige Pkw-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. In der Folge erfasste das Fahrzeug den siebenjährigen Buben frontal. Das Kind wurde durch die Luft geschleudert und blieb anschließend mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen.
Die Eltern wurden Zeugen des Unfalls, weitere Zeugen leisteten Erste Hilfe. Der 13-jährige Bruder des Buben blieb unverletzt. Das schwer verletzte Kind wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch ein Rettungsteam, den Notarzt aus Ehrwald sowie die Besatzung des Notarzthubschraubers „RK 2“ zur weiteren Behandlung in das Landeskrankenhaus Innsbruck geflogen. Der Autofahrer und sein im Wagen mitfahrender Sohn blieben unverletzt.
Die Reuttener Straße war im Bereich der Unfallstelle für rund eineinhalb Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Lermoos, der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Polizei. (TT.com)