
Tim Rantzau
Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Mit Final Fantasy 7 Rebirth wagte Square Enix erstmals den Schritt in eine große offene Spielwelt. Für viele Fans stellt sich deshalb die Frage, ob der dritte und letzte Teil der Remake-Trilogie wieder stärker auf lineare Abschnitte setzt. Die Antwort lautet: Nein. Die Open World bleibt erhalten – allerdings mit einigen wichtigen Verbesserungen.
Offene Welt kehrt zurück
In einem aktuellen Interview bestätigte Director Naoki Hamaguchi, dass Final Fantasy 7 Revelation erneut auf eine frei erkundbare Spielwelt setzt. Spieler sollen die Welt weiterhin in ihrem eigenen Tempo entdecken können. Das Grundprinzip aus Rebirth bleibt also bestehen und wird sogar weiter ausgebaut.
Ein großer Unterschied betrifft jedoch die Gestaltung der optionalen Inhalte.
Nebenaktivitäten sollen sich stärker lohnen
Während Final Fantasy 7 Rebirth (hier zu unserer Game Review) für seine riesige Spielwelt viel Lob erhielt, kritisierten einige Spieler die Vielzahl an ähnlichen Nebenaufgaben und Sammelaktivitäten.
Genau hier setzt Square Enix an. Laut Hamaguchi sollen optionale Inhalte künftig deutlich abwechslungsreicher sein und vor allem sinnvollere Belohnungen bieten. Statt möglichst viele Marker auf der Karte abzuarbeiten, sollen Spieler häufiger das Gefühl haben, für ihre Erkundung wirklich etwas Besonderes zu erhalten.
Bekannte Orte fühlen sich anders an
Obwohl Revelation erneut viele bekannte Regionen aus dem Original besucht, sollen diese nicht einfach unverändert übernommen werden.
Square Enix erklärt, dass bekannte Gebiete auf neue Weise präsentiert werden. Spieler sollen vertraute Orte wiedererkennen, sie aber dennoch aus einer anderen Perspektive erleben. Damit möchte das Entwicklerteam verhindern, dass sich die Rückkehr in bekannte Regionen wie eine bloße Wiederholung anfühlt.
Highwind eröffnet neue Möglichkeiten
Ein weiterer großer Unterschied zu Rebirth ist das legendäre Luftschiff Highwind. Es ermöglicht erstmals, die gesamte Spielwelt aus der Luft zu bereisen und neue Gebiete direkt anzusteuern.
Laut Square Enix soll die Highwind nicht nur als Transportmittel dienen, sondern die Erkundung grundlegend verändern. Spieler können Ziele anfliegen und anschließend per Fallschirm direkt in die Spielwelt abspringen. Dadurch entsteht deutlich mehr Bewegungsfreiheit als im Vorgänger.
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