Die
Transfersaga um Vinzenz Rohrer nimmt laut „Neue Zürcher Zeitung“
eine überraschende Wendung: Der junge Stürmer steht unmittelbar vor
einer Rückkehr nach Europa – allerdings anders als von vielen
erwartet. Noch kurz zuvor galt ein Wechsel zum HC Davos als
wahrscheinlich, doch nun hat sich das Blatt offenbar komplett
gewendet.
Insider
berichten, dass Rohrer dem Bündner Klub kurzfristig abgesagt hat.
Die Entscheidung kam überraschend, zumal die Gespräche weit
fortgeschritten gewesen sein sollen.
Mehrere Klubs im Rennen
In den
vergangenen Wochen entwickelte sich ein regelrechter Wettbewerb um
den 21-Jährigen. Neben Davos zeigte auch der ZSC Lions großes
Interesse, ihren Eigengewächs zu halten. Doch Rohrer lehnte ein
entsprechendes Angebot ab.
Auch andere
Teams, darunter ambitionierte Konkurrenten innerhalb der Liga,
sollen ihre Fühler ausgestreckt haben. Letztlich scheint jedoch ein
anderer Klub das Rennen gemacht zu haben.
Wechsel zum EV Zug deutet sich
an
Aktuell
verdichten sich die Hinweise, dass sich Rohrer dem EV Zug
anschließen wird. Dort gilt er als Wunschspieler der sportlichen
Führung. Besonders bemerkenswert: Der Klub befindet sich derzeit in
einer unruhigen Phase, versucht jedoch mit namhaften
Verpflichtungen ein Zeichen zu setzen.
Berichten
zufolge soll Rohrer ein langfristiger Vertrag mit einem
außergewöhnlich hohen Gehalt angeboten worden sein. Konkrete Zahlen
sind zwar nicht bestätigt, doch in Branchenkreisen kursieren
Summen, die normalerweise absoluten Topstars vorbehalten sind.
NHL-Traum vorerst auf Eis
gelegt
Rohrer wurde
2022 von den Montréal Canadiens gedraftet und sammelte zuletzt
Erfahrungen beim Farmteam Laval Rocket. Dennoch scheint eine
dauerhafte NHL-Perspektive aktuell in den Hintergrund gerückt zu
sein.
Nach einem schwierigen Jahr mit
durchzogenen Leistungen dürfte die Rückkehr nach Europa auch eine
Chance darstellen, sportlich wieder Stabilität zu finden und
Selbstvertrauen aufzubauen.
Bild: Gintare Karpaviciute – EC
Red Bull Salzburg
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