Dabei liegt die Entscheidung der Nutzung des Donauabschnittes auf Basis der täglich neu vermessenen Daten der ungarischen Wasserwirtschaftsdirektion (OVF) in der Eigenverantwortung der Kapitäne, da es keine behördliche Sperre gibt. Die Personenschifffahrtsgesellschaft MAHART hat umfassende Einschränkungen und Streckensperrungen angeordnet. Laut Experten ist Ungarn durch die Hitzekatastrophe besonders hart getroffen, da hier schiffbarkeitsfördernde Staustufen fehlen, berichtete das Onlineportal „VG.hu“. Demnach sind auch Tanker, die Treibstoff aus den Raffinerien in Schwechat und Bratislava (Slowakei) transportieren, betroffen, was die Lieferketten der großen Mineralölkonzerne OMV und des ungarischen Mineralölkonzerns MOL belastet und so für Probleme bei der Versorgung des ungarischen Treibstoffmarktes sorgen könnte.